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HS Bückeburg geht vor das Verbandssportgericht / Antrag auf einstweilige Verfügung

Einspruch: Schramme fordert die Wiederzulassung zum Spielbetrieb

Handball (peb). Der Fall "HS Bückeburg" geht in die nächste Instanz. Der 1. Vorsitzende der HS Bückeburg 04, Bernd Schramme, hat gegen den Ausschluss aus der Damen Regionalliga Nord und dem damit verbundenen Zwangsabstieg beim Vorsitzenden des Verbandssportgerichts des Norddeutschen Handball-Verbandes (NHV), Theo Gerken, Einspruch eingelegt.

Der Einspruch wendet sich gegen die Bescheide des NHV vom 3. und 10. Februar 2006. Danach wurde die Regionalliga-Mannschaft der HS Bückeburg ab sofort bis auf weiteres für den Spielbetrieb gesperrt, die Sperre bis zum 19. Februar 2006, 24 Uhr Uhr, befristet, und die HS Bückeburg wegen Nichtantretens zu drei Meisterschaftsspielen (17. Dezember 2005, 12. Februar 2006 und 18. Februar 2006) aus der Meisterschaftsrunde ausgeschlossen. Bernd Schramme geht mit diesem Einspruch in die Offensive und stellt unter anderen folgende Anträge: Wiederzulassung des HS Bückeburg zum Spielbetrieb der Regionalliga Nord; Aufhebung aller vom Norddeutschen Handball-Verband verschickten Bescheide; einstweilige Verfügung auf weitere Durchführung des Spielbetriebes während des Verfahrens; die Spiele des HS Bückeburg, die bisher nicht ausgetragen wurden und werden, neu anzusetzen; trotz wahrscheinlichem Abstieg aus der Regionalliga, auch in der Saison 2006/07 in dieser Spielklasse zu verbleiben und das Spielrecht für die Regionalliga zu erhalten. Bernd Schramme erhofft sich seitens des Sportgerichtes eine schnelle Klärung des Sachverhaltes und ist davon überzeugt, dass der Handball-Verband übereilt gehandelt hat und den Ausschluss der HS Bückeburg aus der Regionalliga Nord zurücknehmen muss.

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