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"Mutterstation" steuert Lichtphasen zentralüber Handy-Frequenzwellen

Einheitliches Auetal - künftig auch bei der Straßenbeleuchtung

Auetal (rd). Die Gemeinde Auetal spart seit einigen Jahren durch kürzere Einschaltzeiten bei der Straßenbeleuchtung Energie und Stromkosten. Dieses System soll künftig weiter optimiert werden.

"Die Bürger sind zeitweise über die unterschiedlichen Einschalt- und Abschaltphasen der Straßenlampen irritiert", hat Verwaltungs-Vize Thomas Priemer festgestellt. So werde häufig berechtigterweise der Gemeindeverwaltung mitgeteilt, dass in einigen Ortschaften Ungleichbehandlungen erkennbar sind. In Bernser Landwehr liege dies in erster Linie an den verschiedenen Lichtverhältnissen der Dämmerungsschalter: Die Anordnung der Dämmerungsschalter in bestimmten Schattenlagen ermöglicht eine Verlängerung der Einschaltzeiten, Schalter an entsprechend helleren Lagen schalten die Straßenlampen dagegen früher ab. Dieser Problematik hat sich jetzt die SPD-Bau AG unter der Leitung von Manfred Spenner gemeinsam mit Thomas Priemer angenommen. Mit Hilfe von Handy-Frequenzwellen soll eine einheitliche Beleuchtungsdauer aller Straßenlampen im Auetal erreicht werden. In den insgesamt 26 Schaltstellen im Auetal werden kleine Empfänger eingebaut. Eine zentrale "Mutterstation" übernimmt mittels der Handy-Frequenzwellen die Steuerung der gesamten Anlage. Der Vorteil liegt auf der Hand, sind sich Spenner und Priemer einig: "Damit können weitere Energiekosten eingespart werden, die Bevölkerung hat verlässliche Einschalt- und Abschaltphasen, und damit wird auch mehr Sicherheit in den Straßen und auf den Grundstücken erzeugt." Außerdem entfallen die zeitintensiven Einstellungen zweimal jährlich an den Einschaltkästen. Bei konkreten Anlässen in den einzelnen Ortschaften ist sogar eine separate Schaltung ohne viel Aufwand möglich. Die Kosten für die Nachrüstung sollen unter Umständen in einem Haushaltsjahr veranschlagt werden, eventuell soll eine Verteilung auf mehrere Jahre erfolgen. Die Mittel für das Projekt sollen schon im nächsten Haushaltsjahr bereit gestellt werden.

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