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Priemer: Umfeld mit mehr Lebensqualität schaffen

"Ein Bündnis für Familie bereichert das Auetal"

Auetal (maro). Bei seinen Bemühungen, das Auetal als Wohnstandort noch attraktiver zu machen und jungen Familien ein freundliches Umfeld mit mehr Lebensqualität zu bieten, setzt Thomas Priemer als Bürgermeisterkandidat der Auetaler SPD auf die engere Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Schichten. Dazu möchte er ein "Auetaler Bündnis für Familie" ins Leben rufen, das Politik und Verwaltung mit Anregungen und auch konkrete Aktivitäten aus unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen unterstützt.

Priemer beruft sich bei seiner Idee "lokaler Bündnisse" auf eine Initiative der früheren Bundesfamilienministerin Renate Schmidt, die vor rund zwei Jahren zur Gründung lokaler Arbeitsgruppen mit dem Ziel höherer Familienfreundlichkeit aufgerufen hatte. Inzwischen gibt es nach Priemers Informationen bundesweit etwa 200 solcher Arbeitsgruppen, die über ein zentrales Service-Büro miteinander vernetzt sind und Erfahrungen austauschen. Für Familien im Auetal stellt sich Priemer ein Bündnis mit Vertretern der Schule, der Kindergärten, der Kirchen, der Wirtschaft, Verwaltung und Politik vor, die er nach Einzelgesprächen bei einer Auftaktversammlung für sein Anliegen gewinnen möchte. Er will bei dieser Gelegenheit der Öffentlichkeit deutlich machen, dass angesichts politischer Forderungen auf Bundes- und Landesebene, die Kinderbetreuung zu verbessern und Schulen zu Ganztagseinrichtungen zu erweitern, ein Mehr an Familienfreundlichkeit eines der zentralen gesellschaftlichen Anliegen der Gegenwart ist. Und weiter: "Nur wenn es gelingt, mit unterschiedlichsten Institutionen zusammenzuarbeiten, die ein Interesse an einer verbesserten Familienpolitik haben, werden wir auch trotz knapper Kassen intelligente Lösungen finden, durch die sich die Attraktivität des Auetals als Wohnstandort dauerhaft sichern lässt." Der SPD-Bürgermeisterkandidat will konkret zu Arbeits- und Projektgruppen anregen, in denen beispielsweise die bestehende Kooperation zwischen Grundschule und Kindergärten neu überdacht wird. Denkbar ist für ihn auch eine Projektgruppe von Gewerbetreibenden und Wirtschaftsunternehmen, die Möglichkeitensuchen, durch flexiblere Arbeitszeiten oder Teilzeitmodelle familienfreundlichere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Insgesamt ist Priemer optimistisch, dass sich aus einem Auetaler "Bündnis für Familie" eine Ideenbörse entwickelt, von der das Leben in der Gemeinde bereichert wird und mit der sich die Lebensqualität aller Bürger verbessern lässt.

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