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Experiment missglückt / Bröer und Flach im Zweier mit Blitzstart

Deutschland-Achter nur Fünfter

Rudern (peb). Das Experiment ist nicht geglückt: Der stark umgebaute Deutschland-Achter kam beim Weltcup in Poznan nicht über einen fünften Platz hinaus. "Wenn man experimentiert, kann es sein, dass man schlecht aussieht", bilanzierte Bundestrainer Dieter Grahn.

Grahn ersetzte drei Leistungsträger: Schlagmann Andreas Penkner und Jochen Urban starteten im Zweier ohne Steuermann und wurden nach einem starken Rennen hinter Olympiasieger Australien und München-Sieger Serbien/Montenegro Dritter. Thorsten Engelmann fehlte aufgrund von Uni-Prüfungen: "Diese drei brauchen wir im Großboot. Zum Weltcup-Finale in Luzern werden wir wieder einen Achter mit Medaillenchancen an den Start bringen." Der Bückeburger Jan-Martin Bröer und Matthias Flach schafften überraschend den Sprung in das Finale im ungesteuerten Zweier. Sie fuhren in 1:32,28 Minuten die schnellsten 500 Meter, mussten dann aber dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Bröer: "Wir dachten, wir machen es wie die Radfahrer beim Ausreißversuch. So waren wir wenigstens 90 Sekunden im Fernsehbild." Am Ende kamen die Ausreißer mit 13 Sekunden Rückstand auf die Sieger ins Ziel.

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