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TSV Exten fährt als eindeutiger Favorit zum Tabellenvorletzten SG Rodenberg

Der Tabellenführer trifft nicht mehr das Tor

Kreisliga (seb). Der TSV Exten hat das Toreschießen verlernt. Nur fünf Treffer in den letzten sechs Spielen. Der Vorsprung des Spitzenreiters schmolz auf Lindhorst auf vier Punkte. Sollte Todenmann seine vier Nachholspiele gewinnen, wäre der Aufsteiger sogar punktgleich mit dem Tabellenführer.

Trainer Wilhelm Sieker behält aber weiter die Ruhe: "Wir stehen an der Spitze. Hätte vor der Saison einer gesagt, dass wir nach 24 Spielen vier Punkte Vorsprung haben, hätten sich alle gefreut. Wir müssen nur endlich wieder die Großchancen verwandeln." Der TSV muss in Rodenberg auf die zuletzt starken Youngster Nico Girardi und Björn Schnur verzichten. Die Personalsituation bei der SG Rodenberg sieht grausam aus. Mit Sven Nieszeri, Marc Delloch und Wolfgang Schwarz fehlen drei erfahrene Führungsspieler. Der Kader umfasst nur noch neun Spieler und wird Spiel für Spiel mit A-Junioren aufgefüllt. "Die Jungs geben ihr Bestes, doch sie müssen mittwochs und samstags auch in der A-Junioren spielen. Sie werden langsam müde. In der zweiten Halbzeit sind wir dann platt. Aber wir werden nicht aufstecken und glauben noch an ein Wunder", glaubt Schwarz fest an seine Nachwuchskräfte. Bei der SG laufen die Planungen auch schon für die neue Saison. Die begabten Jugendlichen sollen weiter integriert werden.

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