weather-image
Noch Restkarten für das Kursaal-Spektakel

"Der allerletzte Tango": Die allerletzte Chance

Bad Eilsen (tw). Jetzt aber ran: Für die Kriminal-Farce "Der allerletzte Tango", die das "Golanhöhentheater" am Samstag, 21. Januar, um 19.30 Uhr im Kurtheater zeigt, gab es gestern im Vorverkauf (7 Euro) nur noch zwei Karten an der Tourist-Info im Haus des Gastes, weitere 20 bei Lotto-Foto-Söhlke an der Bahnhofstraße. Bei der Schaumburger Zeitung in Rinteln und an der Abendkasse (8,50 Euro) ist noch ein größeres Kontingent vorrätig.

"Der allerletzte Tango" hatte im Oktober 2005 in Bad Rehburg Premiere, bis Jahresende folgten drei weitere Vorstellungen. In drei Akten will das "Golanhöhentheater" auch in Bad Eilsen alle Register ziehen, um das Publikum zu fesseln. Versicherungsbetrug ist nur eines der Delikte in dem Verwirrspiel, bei dem schon bald niemand mehr weiß, wer zu wem hält und ob nicht alle Akteure zu den Bösen gehören. Wenn selbst der Kriminalkommissar nichts anderes im Sinn hat, als ein Techtelmechtel auf dem Tanzboden mit der Gattin des Bombenlegers zu beginnen, wenn der Bombenleger zum verliebten Gockel wird, dann bleibt das Lachen nicht auf der Strecke. Irrungen und Wirrungen bestimmen das Stück, wenn sich die Akteure zu Tangoklängen im Rhythmus der Musik wiegen oder Hexenschuss bekommen. Das "Golanhöhentheater" hat sich 1999 im Verein "KuS - Projekt für Kultur und Soziales - Steinhuder Meer e.V." mit Sitz in Wölpinghausen gegründet. Per Zeitung wurden Mitstreiter gesucht. Die Resonanz war großartig. Im Herbst 1999 begann die Gruppe mit den Proben für das Stück "Antje räumt auf", das im März 2000 im Saal vom Gasthaus Bövers in Wiedenbrügge aufgeführt wurde. Da sich der Saal in einem sehr schlechten Zustand befand, waren die Akteure gezwungen, sich eine neue Spielstätte zu suchen. Das zweite Stück - "Der Kriegskamerad" - wurde im Dorfgemeinschaftshaus Bad Rehburg gezeigt. Der Name "Golanhöhentheater" hat übrigens nichts mit dem Gebiet im Nahen Osten zu tun, er stammt aus einer Begebenheit aus den 70er Jahren, als es in Wölpinghausen politisch hoch her ging (man muss dazu sagen, dass Wölpinghausen auf dem Rücken der Rehburger Berge liegt). Zu dieser Zeit ließ sich ein damaliger Landrat zu der Aussage "...das geht da ja zu wie auf den Golanhöhen..." hinreißen. Restkarten für "Der allerletzte Tango" gibt es für sieben Euro im Vorverkauf in der Kurverwaltung, Telefon (0 57 22) 8 86 50, bei Lotto-Foto-Söhlke (0 57 22) 8 51 63 und der Schaumburger Zeitung (0 57 51) 4000-517.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare