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"Die Brille" kooperiert mit "Schweizer Optik" / Wertvolle Sehhilfen für das Alter

Degenerierte Netzhaut? Galilei-System hilft

Bückeburg (sig). Gut sehen zu können, ist ein wichtiges Stück Lebensqualität. Zu den Vorzügen jetzt lebender Generationen gehört es, dass sie nicht nur älter werden, sondern zugleich auch deutlich bessere Chancen haben, altersbedingte Sehprobleme in den Griff zu bekommen. In welchem Maße Forschung und Entwicklung auf diesem Feld voranschreiten, demonstrierte das Bückeburger Augenoptik-Fachgeschäft "Die Brille", das First-class-Partner der Firma "Schweizer Optik" geworden ist.

Optikermeister Udo Niemann hat sich durch eine gezielte Zusatzausbildung auf den Bereich der vergrößernden Sehhilfen spezialisiert, dem das in Forchheim angesiedelte Unternehmen besondere Aufmerksamkeit schenkt. "Bei der altersbedingten Zerstörung der Netzhaut können wir so weit helfen, dass der davon betroffene Mensch lesen und fernsehen kann", versicherte Udo Niemann. Auf dem Weg dorthin ist eine sorgfältige Voruntersuchung erforderlich, für die der Kunde Zeit mitbringen muss. Das kann nämlich eine Stunde und darüber hinaus dauern. Deshalb sind Terminabsprachen unter (0 57 22) 2 55 44 angebracht. Um dieörtlichen Gegebenheiten zu überprüfen und hier speziell die jeweiligen Lichtverhältnisse, sind auch Hausbesuche möglich. Mit flimmerfreien Lampen, die eine deutlich erhöhte Lichtleistung bei einer speziellen Wellenlänge des Lichtes bieten, kann das Sehen nämlich auch bereits verbessert werden. In der Regel ist es sinnvoll, zumindest den UV-Bereich zu absorbieren, der das störende Streulicht im Auge verursacht. Bei Linsentrübungen gibt es zum Beispiel Kontrast verstärkende Filter, die auf die Brille aufgesetzt werden. Wenn aber all diese Maßnahmen noch nicht ausreichen, um die Sehprobleme zu beseitigen, dann ist das Galilei-System der Schweizer Optik angesagt. Dabei handelt es sich um kleinen Fernrohren ähnelnde Aufsätze auf den Brillen, die Bilder und Schriften im sichtbaren Blickfeld deutlich vergrößern. Mit dem Steigern der Vergrößerung - zum Beispiel bis zum Zwölffachen der Vorlage - schrumpft natürlich das Blickfeld. Dabei kommt es zusätzlich auf eine optimale Druckverteilung an, damit das System "alltagstauglich" ist. Daneben bietet der erfahrene Augenoptiker noch zahlreiche andere Sehhilfen an, wie Leuchtlupen mit drehbaren Gelenken, eine Fülle von Spezialfiltern, Monokulare, die jeweils für ein Auge die gewünschte Vergrößerung ermöglichen, und außerdem vorzusetzende TV-Screens, um das Fernsehbild zu vergrößern. "Beim Einsatz der modernen Sehhilfen, zum Beispiel des Galilei- oder auch Keppler-Systems, gibt es eine enge Zusammenarbeit mit dem behandelnden Augenarzt", unterstreicht Udo Niemann. Er stellt die Verordnung nach der Empfehlung des dafür speziell ausgebildeten Optikers aus. Oberstes Ziel ist es, das größtmögliche Sichtfeld zu erhalten bei einer zugleich für seine Sehkraft erforderlichen Vergrößerung und damit dem Patienten sowohl das Lesen als auch das Fernsehen zu ermöglichen. Dieser Forschungsfortschritt ist von unschätzbarem Wert für den nicht mehr so mobilen älteren Menschen.

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