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Bad Nenndorf zu Gast in Schneverdingen / Thorsten Willuhn verstärkt die Erste

Das große Manko ist die Chancenverwertung

Handball (hga). In der Verbandsliga wird die Luft für den Tabellenletzten VfL Bad Nenndorf immer dünner. Beim Tabellenachten TV Jahn Schneverdingen ist der VfL zum Siegen verdammt.

Zuletzt zeigte sich beim 33:35 gegen die HSG Nörten-Angerstein das ganze Dilemma der Mannschaft. Sehr zum Leidwesen der Fans schaffte es der VfL bisher nicht, eine grundsätzlich nötige Anforderung zu verbessern, die Mannschaft versagt zu oft beim Abschluss. Spielerisch und kämpferisch hält der VfL in der Verbandsliga ohne Probleme mit. ImLaufe der Zeit hat sich sogar die Mannschaft weiter entwickelt. Die Abschlussschwäche ist wie ein Virus, von dem selbst Spielertrainer Saulius Tonkunas betroffen ist. Im Schnitt verwirft der VfL 20 glasklare Chancen inklusive vergebener Siebenmeter pro Spiel. Allein gegen die HSG Nörten-Angerstein vergab der VfL vom Kreis aus mindestens 15 gute Gelegenheiten. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass die angekündigte Unterstützung aus der Reserve mehr Ruhe in den Angriff bringt. "Der Knoten muss endlich platzen", hofft Tonkunas. Der Anfang dazu kann bereits in der Abwehr gelegt werden, mit dem Einsatz von Torhüter Thorsten Willuhn ist zu rechnen. Allein Willuhn könnte mit seiner Erfahrung den Tick mehr Sicherheit geben, der zum Erfolg nötig ist. Im Angriff fällt diese Rolle sicherlich auch Tonkunas selbst, vor allem aber Kestas Zalandauskas zu. Beide verfügen eigentlich über genug Erfahrung, um mehr Sicherheit auszustrahlen. Ausreden kann es jetzt nicht mehr geben, im Moment hat es der VfLnur mit direkten Konkurrenten im Abstiegskampf zu tun. Anwurf: Sonnabend, 19.30 Uhr.

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