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Frühmark: Stadt Rinteln fehlt ein Gesamtkonzept für den Sport - auch in den Ortsteilen

CDU: Wünsche des TSV Krankenhagen berechtigt

Rinteln. Der CDU in Rinteln sei bereits seit längerer Zeit bekannt, dass der Fußballplatz in Krankenhagen nicht ausreichend ist, um den Bedarf zu decken (wir berichteten), erklärte gestern CDU-Ratsfraktionsvorsitzender Thorsten Frühmark in einer Pressemitteilung. Offenbar werde der TSV Krankenhagen von der Verwaltung der Stadt Rinteln immer wieder damit vertröstet, dass es keine Möglichkeit gebe, einen Ausweichplatz zu schaffen, schreibt Frühmark.

Aus Sicht der CDU dürfe in der Angelegenheit aber das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Die CDU werde sich jetzt der Probleme des TSV Krankenhagen annehmen und die Stadtverwaltung auffordern, die Situation noch einmal genau zu untersuchen. Zunächst, so kündigte Frühmark an, wolle die CDU den Vorstand des TSV Krankenhagen zu einer der nächsten Fraktionssitzungen einladen, um sich die Situation von der Vereinsspitze im Detail schildern zu lassen. Aus Sicht der CDU werde die Förderung des Sports in Rinteln ohnehin "zu sehr vernachlässigt", so Frühmark weiter. Die Probleme des TSV Krankenhagen zeigten auch sehr deutlich, dass der Stadt Rinteln ein Gesamtkonzept für den Sport fehle. In verschiedenen Vereinen und Ortsteilen steige ständig der Bedarf nach Sportstätten. Frühmark: "Im Zusammenhang mit der Aussiedelung der Sportanlagen vom Steinanger sollte man sich daher insgesamt Gedanken darüber machen, an welcher Stelle welcher Bedarf besteht." Der Verein des TSV Krankenhagen habe bereits eine Mitgliederzahl von 763. Allein im Jahr 2005 seien 107 neue Mitglieder beim Sportverein zu verzeichnen. Diese Zahlen machten sehr deutlich, wie hoch der Bedarf in den Ortsteilen ist. Aus Sicht der CDU stehe die Verwaltung hier in der Verantwortung. Es könne nicht angehen, so Frühmark, dass einerseits ständig neue Wohngebiete ausgewiesen werden, wie auch in Krankenhagen kürzlich wieder geschehen, auf der anderen Seite aber keine Möglichkeiten für die neuen Anwohner geschaffen werden, in den Ortsteilen Sport zu treiben.

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