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Runde aus Experten und Laien soll erste Ideen für Bebauung erarbeiten

CDU will Workshop für Steinanger

Rinteln (crs). Ein mit Laien und Experten besetzter Workshop soll als erster Ideengeber Vorschläge für die Bebauung des Steinangers erarbeiten, die als Vorgaben in einen anschließenden Architektenwettbewerb einfließen. Diesen Antrag zur Zukunft des "städtebaulichen Filetstücks" Steinanger stellt die CDU-Stadtratsfraktion an die Stadtverwaltung.

Bei der jüngsten Fraktionssitzung war der Leitende Referent der Architektenkammer Niedersachsen, Andreas Rauterberg, zu Gast. Auf Einladung der stellvertretenden Parteivorsitzenden Barbara Leibelt-Menzel, als Innenarchitektin selber vom Fach, informierte Rauterberg die Fraktion ausführlich über das Vorgehen bei der Auslobung von städtebaulichen Wettbewerben - insbesondere über die Möglichkeit eines Workshops, der auch in anderen Städten bereits dem anschließenden Architektenwettbewerb vorgeschaltet war. Ein solcher Workshop ermöglicht eine offene Bürgerbeteiligung - also die Einladung an interessierte Bürger, an den Stadtmarketingverein Pro Rinteln, an den Naturschutzbund und andere Institutionen, eigene Ideen zu äußern und Vorschläge in die Planung einzubringen. Auch in diesem Rahmen sollen bereits Stadtverwaltung, Kommunalpolitik und Experten wie Stadtplaner und Architekten eingebunden werden, um gemeinsam mit den Laien Lösungen zu erarbeiten. Nach Auffassung der CDU lässt sich ein solcher Workshop innerhalb von zwei Monaten auf die Beine stellen. "Das ist ein wirklich guter Start für eine Überplanung des Steinangers", sieht Fraktionsvorsitzender Thorsten Frühmark große Vorteile in diesem Vorgehen, "eine echte Chance, die bestmögliche Bebauung zu finden." Jetzt will die CDU-Fraktion einen Antrag an die Stadtverwaltung stellen, die Planung zur Einrichtung eines Workshops mit anschließendem Architektenwettbewerb in die Tagesordnung der nächsten Bauausschusssitzung aufzunehmen.

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