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Polizei findet Rauschgift bei 43-Jähriger

Cannabisplantage im Keller des Bauernhofs

Bückeburg/Nienstädt (rc). Im Keller und im Garten eines Bauernhofes in Nienstädt hat die Polizei Bückeburg insgesamt 63 so gut wie erntereife Cannabispflanzen sichergestellt. "Eine sehr professionelle Aufzuchtanlage," konnten sich die Ermittler eine gewisse Anerkennung für die Züchterin nicht verkneifen, eine 43-jährige Frau: "Sie hat sich viel Mühe gegeben."

Die Frau wurde nach den Vernehmungen auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des illegalen Anbaus und Herstellens von Betäubungsmitteln eingeleitet. Sollte der Rauschgiftgehalt der Pflanzen, aus denen Marihuana gewonnen wird, sehr hoch sein, kommt eventuell noch der strafverschärfende Vorwurf des Besitzes von "Rauschgift in nicht geringen Mengen" mit ungleich härteren Strafen hinzu. Der Rauschgiftgehalt muss vom Landeskriminalamt noch analysiert werden. Durch "Kommissar Zufall" war die Polizei am Mittwochnachmittag auf dem Hof auf das Rauschgift gestoßen: Im Rahmen einer "anderen Sache" lag ein Durchsuchungsbeschluss vor. Beim Durchsuchen stießen die Beamten dann im speziell mit Beleuchtung, Bewässerung, Belüftung und Heizung hergerichteten Keller auf den Großteil der Pflanzen, die restlichen neun fanden sich im Garten. Alle Pflanzen wurden sichergestellt und auf das Polizeirevier Bückeburg gebracht. Dort werden sie - weil ihre Aromen Kopfschmerzen verursachen - zunächst in einer Garage gelagert.

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