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Chemieprojekt des Gymnasiums erforscht Alltag der Kriminalpolizei

"Besonders erfolgreiche Schule"

Bückeburg (vhs). "Phosphor - ein Element auf Leben und Tod" heißt das Buch, das Wilhelm Gieseke, der Leiter des Gymnasiums Adolfinum, vier Schülerinnen überreichen konnte. Sie haben für ihre Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb "Das ist Chemie" das Prädikat "sehr erfolgreich" erhalten.

Insgesamt konnte Klaus Wloka, der Leiter des Wahlpflichtkurses Chemie, 32 Schüler zur Teilnahme motivieren. Aus den Jahrgängen 5 bis 10 an allen Schultypen in Niedersachsen nahmen 3565 Schüler teil. Die Erfolgsquote der Bückeburger ist überdurchschnittlich hoch, auch im Hinblick auf die 14 als "erfolgreich" eingestuften Teilnehmer. Das höchste Prädikat wird vergeben, wenn nach korrekter Behandlung eines chemischen Phänomens eigene gedankliche Erklärungsansätze deutlich werden. Bei Sabrina Jobi, Sandra Olle, Katharaina Wittkowski (alle Jg. 9) und Kerstin Lendzian (Jg. 10) war das nach Ansicht der Juroren der Fall. Thematisch ging es im letzten Wettbewerb um kriminologische Fragenaus dem Alltag der Polizei. Die Schüler beschäftigten sich mit Fingerabdrücken, Fahrradspuren und feinen Fasern. Was im normalen Fachunterricht bei Lehrkräften wie Dagmar Günther und Reinhard Fischer gelernt wird, kommt hier unter besonderen Bedingungen zur Anwendung. Der sichere und unaufgeregte Umgang mit Stoffen wie Brennspiritus und mit den technischen Geräten gehört natürlich auch dazu, damit Feuerwehr und Arzt nicht zur kriminologischen Arbeit hinzugeholt werden müssen. Als Schülerin des 10. Jahrganges hatte Kerstin Lenzian sich zusätzlich theoretisch mit dem genetischen Fingerabdruck zu beschäftigen. In dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Kultusminister Bernd Busemann steht, errang das Adolfinum mit seinem Engagement zur Freude seines Leiters das Prädikat "besonders erfolgreiche Schule".

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