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Scheier Schnatgang mit guter Beteiligung / Faszinierender Abschluss

Belange der Schulwegsicherheit und Niederung als Schwerpunkte

Scheie (bus). Etwa 50 Bürger sind am Sonnabend der Einladung des Ortsrates zum alljährlichen Schnatgang in der Gemeinde Scheie gefolgt. Wegen des recht umfangreichen Besichtigungsprogramms legten die Teilnehmer, unter ihnen Bauamtsleiter Karlheinz Soppe und Müsingens Ortsvorsteher Ekkehard Dürig, einen Teil der Wegstrecke auf zwei Traktorgespannen zurück - ein Angebot, das angesichts der hochsommerlichen Temperaturen allseits begrüßt wurde.

"Den Auftakt vom Dorfgemeinschaftshausüber Hauptstraße und Am Nordhofe haben wir allerdings zu Fuß zurückgelegt", teilte Ortsbürgermeister Friedrich Meyer mit. Im Zuge der Hauptstraße seien insbesondere Belange der Schulwegsicherheit erörtert worden. Speziell die Errichtung einer Querungshilfe, die den aus Richtung Meinsen/Warber kommenden Rasern Einhalt gebieten soll, habe sich als "heißes Thema" erwiesen. Bevor es in das Naturschutzgebiet "Bückeburger Niederung" ging, wo die Besichtigung der maroden Amtmannsche Brücke auf dem Programm stand, legte die Delegation auf dem Rethof eine längere Pause ein. Der Schnatgesellschaft fielen während ihrer etwa dreieinhalb Stunden dauernden Rundreise zahlreiche Schlaglöcher und nicht zufrieden stellende Straßenzustände auf. Darüber hinaus machte Meyer in der Niederung auf nicht geräumte und gereinigte Gräben sowie Absackungen und versperrte Durchläufe aufmerksam. Hier gab es aber auch zahlreiche erfreuliche Anblicke und Eindrücke. "Vor allen Dingen die mächtigen Wasserbüffel sind immer wieder faszinierend", erläuterten die Teilnehmer. Ebenfalls "faszinierend" geriet der Abschluss am Dorfgemeinschaftshaus. Mit einem auf der Wiese eigens errichteten kleinen Festzelt, einer von der Dorfjugend bestens gemanagten Theke samt Zapfanlage und einem großen Grill glich der Ausklang beinahe einem der in Scheie sehr beliebten Dorffeste. Apropos Fest: Am Sonnabend, 24. Juni, treffen sich die Scheier um 19 Uhr in der Spierschen Scheune, um an das Geschehen der 2005 organisierten 950-Jahr-Feier zu erinnern. "Das ist dann sozusagen unsere 951-Jahr-Feier", charakterisierte der Ortsbürgermeister das Fest, das auch als Dankeschön für die vielen Helfer gedacht ist, die 2005 mit ihrem Engagement zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.

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