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Gäste der "Heron Hill Primary School" aus Kendal bringen Shirts mit / "Schüler finden das klasse"

Bald einheitliche Kleidung für Grundschüler?

Rinteln (la). Besuch von ihrer Partnerschule in Kendal hat die Grundschule Nord gehabt: Zur Rintelner Messe war der School Governor Philip Ball, Initiator der Schulpartnerschaft, erstmals in Rinteln, und in den vergangenen Tagen waren Kate Maddock, Jill Haddath und Carly Dodd Gäste der Rintelner Schule. "Es war ein echter Arbeitsbesuch, richtig anstrengend, aber auch erfolgreich", stellten die Lehrerinnen beider Schulen fest.

Im Juli 2001 knüpften die Rintelner Lehrerinnen Jutta Uhde und Maria-Rita Schreiber die ersten Kontakte zur "Heron Hill Primary School" in Kendal, einer Schule mit 14 Klassen, rund 400 Kindern im Alter von vier bis elf Jahren und einem integrierten Kindergarten. Es entwickelten sich Klassenpartnerschaften der dritten und vierten Schuljahrgänge mit brieflichen Kontakten. Im April 2003 lud Schulleiter Paul Gardner aus Kendal Lehrer der Grundschule Nord zu einem ersten Besuch ein. Seit dieser Zeit finden die Besuche im jährlichen Wechsel statt. Bei ihrem jetzigen Besuch in Rinteln haben die drei britischen Lehrerinnen den Schulalltag an einer deutschen Grundschule mit den Lern- und Unterrichtsformen und den Frühenglischunterricht kennen gelernt, die eigenen Deutschkenntnisse verbessert und Näheres über die Arbeit in Kindergärten und den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erfahren. Schwerpunkt des Besuches war die Verbesserung desÜbergangs der Kinder vom Kindergarten in die Schule. Dazu wurden auch zwei Kindergärten besucht. "Es ist auffällig, dass die deutschen Kindergärten gut ausgerüstet sind", stellte Carly Dodd fest. Den Frühenglischunterricht fanden die Engländerinnen effektiv und interessant. Besonders angetan ist das Kollegium der Grundschule Nord von der einheitlichen Schulkleidung der Partnerschule. Die Besucherinnen hatten einige T-Shirts und Sweat-Shirts mitgebracht. "Unsere Schüler finden das klasse", so Ahlswede. Nun will man eventuell ebenfalls einheitliche Schulkleidung anschaffen. "Allerdings auf freiwilliger Basis", sagte Ahlswede. Dazu müsse man aber ein Schullogo entwerfen, und auch über einen anderen Namen für die Schule will man nachdenken.

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