weather-image
VfL schlägt SG Südkreis Clenze / Robert Gerland sicherer Rückhalt

Bad Nenndorf meldet sich zurück 34:32-Erfolg ist ein Sieg der Moral

Handball (hga). Der VfL Bad Nenndorf hat das Rennen um den Klassenerhalt in der Verbandsliga weiter offen gehalten. Durch den 34:32 (14:14)-Erfolgüber die SG Südkreis Clenze hat der VfL zwar noch nicht den letzten Tabellenplatz verlassen, wahrte aber den Anschluss.

Es war ein Wechselbad der Gefühle, purer Abstiegskampf mit dem besseren Ende für den VfL. "Wir haben gekämpft wie die Bekloppten, das war entscheidend", sagte Andreas Rose nach dem Spiel, während Holger Bartels völlig erschöpft auf der Bank saß. "Das hätte keine Sekunde länger gehen dürfen", meinte Bartels. "Erst wenn wir fünf Tore hinten liegen, fangen sie an Handball zu spielen", VfL-Coach Saulius Tonkunas war konsterniert über den Spielverlauf. Den Ausschlag zu Gunsten des VfL gab die Moral der Mannschaft, die unbedingt gewinnen wollte. Dabei legte der VfL den befürchteten "Blitzstart" hin, lag 1:3 (2.) hinten. Bis zur 20. Minute gab der VfL ein Bild voller Fehler und vergebener Chancen ab, lag 5:11 zurück. In der Schlussphase der ersten Hälfte siegte die Moral beim VfL über die Fehler, sechs Sekunden vor der Pause erzielte Andreas Rose den 14:14-Ausgleich. Bis zum 21:21 (40.) verlief die Partie ausgeglichen. Während der folgenden zehn Minuten geriet der VfL drei Mal mit zwei Toren in Rückstand, glich dreimal aus und erzielte durch Jörg Schröder mit dem 31:30 (53.) die zweite Führung im Spiel überhaupt. Jetzt war Zittern angesagt, Robert Gerland im Tor wurde zum sicheren Rückhalt. Beide Teams trafen schlecht, Holger Bartels und Stefan Oberheide beendeten 30 Sekunden vor dem Ende mit den Toren zum 34:31 alle Furcht. "Die Mannschaft hat gemerkt, dass sie trotz vergebener Chancen gewinnen kann", resümierte Tonkunas. Zwei Spiele hat der VfL jetzt ohne Niederlage überstanden, dieser Heimsieg war ein Sieg durch die Moral für das Selbstvertrauen. VfL: Rose 8/4, Bartels 7, Schröder 7, Zalandauskas 5, Oberheide 3, Becker 3, Tonkunas 1.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare