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Schaumburg will gegen Mautflucht nachziehen

B 65: Fahrverbot für Lkw über zwölf Tonnen

Landkreis (bab). Seit zwei Wochen gilt auf der B 65 in der Region Hannover ein Fahrverbot für Lkw über zwölf Tonnen - seit vorgestern verspricht die Polizei, das Verbot zu überwachen. Der Landkreis Schaumburg wird nachziehen und ein Verbot "so zügig wie möglich" umsetzen. Das soll von Bad Nenndorf bis Bückeburg gelten.

Beamte der Polizeiinspektion Garbsen sowie der Kommissariate Barsinghausen und Ronnenberg hätten fest zugesagt, im Rahmen ihrer Kontrollen den Schwerverkehr auf der B 65 zuüberwachen, berichtete Joachim Nauck, Fachbereichsleiter bei der Region. In einer konzertierten Aktion hatte er Vertreter aller Behörden eingeladen, die Interesse am Kampf gegen die Mautflucht haben. Vertreter des Landkreises Schaumburg waren bei dem Treffen ebenfalls vertreten. Wie der Sprecher des Kreises, Klaus Heimann, mitteilt, müssten noch Stellungnahmen von beteiligten Behörden abgewartet werden, dann wolle auch Schaumburg ein Durchfahrverbot umsetzen. Dies solle "so zügig wie möglich" geschehen. Der Kreis werde dann ebenfalls entsprechende Schilder installieren. Aus Naucks Sicht ist das Fahrverbot, das mit einem neu geschaffenen Verkehrsschild angezeigt wird, die beste Lösung gegen Mautflucht. "So hat der Anliegerverkehr freie Fahrt", sagte er. Alle anderen Lösungen, wie Nachtfahrverbote oder Maut für die B 65, würden die lokale Wirtschaft schwer treffen. "Bei der Mautflucht gibt es bereits einen deutlichen Rückgang, wie die Dauerzählstelle in Wichtringhausen belegt", sagte Nauck.

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