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Rück- und Ausblick von Ortsbürgermeister Horst Schwarze / Der Ausbau der Verkehrswege gibt in Evesen den Takt vor

"Auf Bahn-Entscheidungen können wir nicht warten"

Evesen (bus). In der Jahresschau von Evesens Ortsbürgermeister Horst Schwarze geben die Verkehrswege den Takt vor. Und wenn es nicht die Straßen selbst sind, gilt Schwarzes Augenmerk den Fuß- und Radwegen - oder den Möglichkeiten, sie (Stichwort "Schulwegsicherheit") möglichst gefahrlos zu überqueren. Was hinsichtlich der Flächenstaatstruktur der Gemeinde nicht verblüfft, hinsichtlich der Finanzierbarkeit aber auch den Wunsch nach erquickender Zukunftsmusik durchhören lässt.

Als eine der wesentlichen Maßnahmen 2005 stuft Schwarze die Fertigstellung der Straße "Auf dem Felde" ein. Deren Funktion als "eine der großen Verbindungswege unserer Ortschaft" sei erst im Anschluss an die Wiedereröffnung mit aller Deutlichkeit zutage getreten. Allerdings: Momentan hapert es nach Auskunft des Ortsbürgermeisters auf dem als Tempo-30-Fahrbahn ausgewiesenen Asphalt ein wenig mit der Einhaltung der korrekten Geschwindigkeit. Schwarze appelliert eindringlich an Einsicht und Vernunft der Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrzeuge den Vorgaben angemessen zu bewegen. Ebenfalls wesentlich: Der Endausbau des Finkenwegs. Weitere Punkte auf dem Positivkonto des zurückliegenden Jahres sind in den Augen des Ortsbürgermeisters mehrere der Schulwegsicherheit dienende Aktivitäten (Hochborde, Befestigungen, Buswartehäuschen) sowie der Ausbau des Sportheims des VfR Evesen. Auf der (wünschenswerten) Habenseite 2006 stehen in Schwarzes Notizblock sechs Stichpunkte. An oberster Stelle rangieren, als ein Punkt zusammengefasst, die Realisierung des Fußweges an der "Schaumburger Straße" und das Umgestalten des Verkehrsknotenpunktes "Molthahn". Punkt zwei (ebenfalls gleichwertig zusammengefasst): Querungshilfen für die Röcker (K 82) und die Petzer (K 2) Straße. Des Weiteren stehe das Instandsetzen der Petzer (Grundschul-) Sporthalle und die Sanierung der Schlauchtürme der Feuerwehrhäuser in Evesen und Röcke an. Großer Handlungsbedarf bestehe auch am Röcker "Mathweg", dessen Zustand der Ortsbürgermeister als "katastrophal" einstuft. Darüber hinaus sei es an der Zeit, die Gesamtumgestaltung der "Schaumburger Straße" erneut auf die Tagesordnung zu setzten. "Nach dem jahrelang sich hinziehenden Hin und Her um Streckenführung und Trassenvielfalt können wir nicht mehr auf eine Entscheidung der Bahn warten", schlägt Schwarze einen scharfen Ton an. Ob der allerdings bei den Dirigenten der Zukunftsmusik hinreichend Gehör finden wird, steht auf einem anderen Notenblatt.

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