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Mutterwitz ist Trumpf beim Schlesierfasching

Antek und Franzek und noch'n Gedicht

Bückeburg (aj). Von s chlesischen Liedern,über Antek und Franzek-Witze bis hin zur Büttenrede war auf der Faschingsfeier der Schlesier-Gruppe in der Begegnungsstätte alles vertreten. Auch wenn viele Schlesier manchmal immer noch mit Wehmut an ihre Kindheit denken, so war zumindest an diesem Faschingsnachmittag zumindest von Bitterkeit nichts zu spüren.

Mit ihrem unnachahmlichen Mutterwitz und dem typischen, alltagsphilosophischen Humor hatten die Moderatoren Hildegard Rettig und Hubertus Böer stets die Lacher auf ihrer Seite. Hubertus Boer: "Schlesien hat 666 Dichter, von denen alleine in Oberschlesien 999 leben." Aber auch mit modernen Geschichten über die Verwechslungsgefahr von Aerobic- und Erotikkursen nahmen die aus Schlesien stammenden Senioren sich und den Zeitgeist auf dieSchippe. Über weite Teile bestimmten jedoch vor allem aber die humoristischen Klassiker den Nachmittag. "Und noch´n Gedicht"-Heinz Erhardt kam ebenso wieder zu Ehren wie das für diesen Anlass unverzichtbare Schlesierlied. Ein Kaffeetrinken mit Krapfen, die nach schlesischer Art mit Pflaumenmus gefüllt sein müssen, rundete das Faschingstreffen ab. Die gebürtigen Schlesier kommen regelmäßig jeden zweiten Freitag im Monat in der Begegnungsstätte zusammen. Zudem sind demnächst eine Fahrt in die Peiner Schokoladenfabrik und ein Wellwurstessen bei Fenkner geplant. Schlesier, die sich noch anschließen wollen, erreichen Hildegard Rettig unter der Rufnummer (0 57 22) 2 26 08.

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