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SG Hohnhorst-Haste landet einen 31:28-Überraschungserfolg über den Tabellenzweiten SV Alfeld

André Rudolph überragend, Philipp Daseking eiskalt

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat in der Oberliga für eine echte Überraschung gesorgt. Gegen den Tabellenzweiten und hohen Favoriten SV Alfeld gewann die SG in eigener Halle 31:28 (13:16).

Es war ein mannschaftlich geschlossener Auftritt mit einigen positiven Zacken nach außen. So hielt SG-Torhüter Andre Rudolph herausragend, parierte in Hälfte zwei drei Siebenmeter. Philipp Daseking stellte erneut seine Qualitäten im Tempogegenstoß unter Beweis, als er beim Stand von 16:19 (35.) durch drei Tempogegenstöße in Folge den erstmaligen Ausgleich zum 19:19 (38.) für die SG erzielte. "Wir fangen immer erst nach 15 Minuten an, wenn wir das noch mal weg bekommen, dieses langsame Herantasten an die eigene Leistung, müssen wir uns nicht so einen Stress machen", sagte SG-Coach Marc Siegesmund. Das Spiel begann wie allgemein erwartet, die Gäste aus Alfeld brachte die SG Hohnhorst-Haste schnell 2:6 (9.) in Rückstand. Wirklich schlechter war die SG zu diesem Zeitpunkt nur in Punkto Chancenverwertung, hier traf der SV Alfeld besser. So war die SG zur Aufholjagd gezwungen, während die Gäste in völliger Fehleinschätzung der SG versuchten, bereits jetzt das Spiel nur noch zu verwalten. Auf 13:16 kam die Siegesmund-Truppe zur Pause heran, Dasekings Ausgleich zum 19:19 ließ das Spiel neu beginnen. Farbenprächtiger wurde es auch, Michael Peters (drei Zeitstrafen) und Björn Güth (Foulspiel) sahen auf Seiten der SG Hohnhorst-Haste Rot, beim SV Alfeld ging Goran Krka nach einem Foul an Martin Engel vorzeitig zum Duschen. Die Gäste versuchten nun ihrerseits, das Spiel zu entscheiden, aber da sprang kein Funke mehr über. Im Gegensatz dazu rannte die SG an, glich ein 20:24 (43.) zum 24:24 (46.) aus, ging mit einer 27:25 (50.)-Führung in die Schlussphase. "Wir haben geackert, gemacht und getan, haben die Alfelder richtig unter Druck gesetzt. Nur so kann man gegen sie gewinnen. Das gefällt ihnengar nicht", meinte Siegesmund. "Es hat jeder Spieler mit Dampf agiert", lobte der SG-Trainer den Einsatzwillen seiner Mannschaft. Der Erfolg war hart erkämpft, am Ende genoss die SG den Beifall der Fans. SG: Engel 6, Wengler 6, Daseking 5, Peters 4, Hilbig 4, Gümmer 3, Boutaba 2, Güth 1.

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