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Verkehr in der Altstadt: Günther Maack und Friedrich-Wilhelm Hoppe machen Vorschläge

Ampelphase kürzer, Vorfahrtsregelung ändern

Rinteln (wm). Bei der nächsten Ortsratssitzung am morgigen Dienstag, 19 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Klosterstraße soll auch das Thema Verkehrsbelastung in der östlichen Altstadt zur Sprache kommen.

Günther Maack, Vorsitzender des Bauausschusses, will folgende konkrete Vorschläge machen, um für Autofahrer die Durchfahrt durch die Mühlen- und Brennerstraße zu erschweren und für die Anwohner die Situation zu verbessern. Die Ampelphase für Linksabbieger von der Weserbrücke in die Mühlenstraße sollte verkürzt werden. An der Einmündung der Engen Straße in die Mühlenstraße sollte die Rechts- vor Links-Regelung wieder eingeführt werden. An der Kreuzung Brennerstraße/Ostertorstraße/Kirchplatz am Alten Museum sollte der aus dem jetzigen verkehrsberuhigten Bereich geradeaus in die Brennerstraße weiterfahrende Verkehr Vorfahrt bekommen. Dadurch müssten die von der Brennerstraße nach links zum Ostertor abbiegenden Fahrzeuge anhalten. Um zu verhindern, dass Autofahrer deshalb in die Herrengasse ausweichen, könnte hier Parken auf beiden Straßenseiten erlaubt und zusammen mit dem Kapellen- wall ein verkehrsberuhigter Bereich mit Schrittgeschwindigkeit eingerichtet werden. Durch Aufpflasterungen in der Ritterstraße (wie in der Krankenhäger Straße) könnte die Durchfahrt vom Süden unattraktiver gemacht werden. Auf dem Dingelstedtwall sollte eine verkehrsberuhigte Zone - Schrittgeschwindigkeit - eingerichtet werden. Ziel aller Maßnahmen müsste sein, betont Günther Maack, alle Autofahrer, die nicht konkret die Innenstadt als "Ziel" hätten, dazu zu veranlassen, die Umgehungsstraßen zu benutzen. Auch Friedrich-Wilhelm Hoppe und Jürgen Evers haben für die Anwohner in der Brennerstraße nochmals an den Rintelner Rat und die Verwaltung appelliert, die Verkehrssituation im Altstadtquartier zu überdenken. Hoppe und Evers gehen einen Schritt weiter als Günther Maack und fordern die Sperrung des Exter Weges in Richtung Exten.Außerdem sollten in den Kreuzungs- und Einmündungsbereichen das Pflaster entfernt und überall geräuscharmer Asphalt verlegt werden. Die Einmündung vom Ostertor in die Brennerstraße, wo das Pflaster richtig klappere, zeige ohnehin, dass dieser Untergrund der Verkehrsbelastung nicht gewachsen sei. Schulbusse sollten am Pferdemarkt oder am Kollegienplatz enden. Jedem Schüler sei der Fußweg durch die Fußgängerzone zur Grundschule zuzumuten, vor allem gebe es hier keine Verkehrsgefährdung. Und die "rasenden Mütter", die man jeden Morgen bei Schulbeginn beobachten könne, die ihre Kinder verspätet zur Schule oder zum Kindergarten bringen, sollten in Briefen zumehr Verkehrsdisziplin ermahnt werden. Auch bei der Arbeitsgemeinschaft 60plus im SPD-Stadtverband ist die Verkehrsbelastung der Altstadt ein wichtiges Thema. Auch 60plus appellierte bei der jüngsten Veranstaltung an Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, hier müsse eine Lösung gefunden, vor allem durch entsprechende Maßnahmen endlich durchgesetzt werden, dass Autofahrer die Geschwindigkeitsbegrenzungen auch einhalten.

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