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Fortsetzung der Reihe "Kultur und unsere Güter" / Programmheft des Kulturvereins ist in Arbeit

Am Sonntag: Jazzige Stunden auf GutÖlbergen

Rehren (kdt). Im Rückblick auf die Veranstaltungen der letzten zwölf Monate hat der Vorsitzende des Kulturvereins Auetal, Thomas Priemer, eine insgesamt erfreuliche Bilanz gezogen. Ganz besonders haben sich der Malkreis unter der Leitung von Heidrun Ewald und der Literaturkreis unter der Leitung von Dagmar Tünnermann fest etabliert.

Der jüngste Auetaler Verein (erst vor drei Jahren gegründet) entwickelt sich prächtig und kann auf inzwischen 70 Mitglieder verweisen. Allein in den letzten 18 Monaten betrug der Zuwachs 50 Prozent. Wohl auch ein Indiz dafür, dass man mit dem Angebot und den Veranstaltungen die richtige Auswahl getroffen hat. Dennoch war der Vorsitzende über den Verlauf von zwei Veranstaltungen ein wenig enttäuscht und hielt auch nicht mit kritischen Anmerkungen zurück. So hätten aus seiner Sicht das Konzert des italienischen Orchesters aus Camerino und der Musikgenuss Friedrich Stocks mit seiner Panflötemehr Besucher verdient gehabt. Die stimmungsvollen Adventswochenenden in der Alten Molkerei sollen auf alle Fälle wiederholt werden. Für dieses Jahr plant der Kulturverein (in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein) am 1. Advent einen weihnachtlichen Markt. Das nächste größere Ereignis wird allerdings schon bald anstehen. An diesem Sonntag, 2. Juli, steht ein Irish-Folk-Festival auf Gut Ölbergen im Veranstaltungskalender. Damit soll die Serie "Kultur und unsere Güter" fortgesetzt werden. Die Besucher werden an diesem Tag auch das neue Programm des Kulturvereins mitnehmen können, das zurzeit im Entstehen ist und alle weiteren Termine bis zum Ende des Jahres beinhaltet. Freuen dürfen sie sich heute schon auf die "Steptokokken", die am 22. September mit einem Varieté- und Musikprogramm in die Auetaler Grundschule nach Rehren kommen. Im November bietet die Katholische Kirche in Rehren den Rahmen für ein Konzert der "Schaumburger Landstreicher". Viel mehr wird nicht möglich sein, weil die Kosten für größere Projekte nicht mehr kalkulierbar sind. "Wir bekommen leider nur 30 Prozent der Ausgaben über den Eintritt wieder herein", so Priemer, der in Zukunft auf Kreativität und Kleinkunst setzt. Weil auch die heimische Wirtschaft nicht über Gebühr als Sponsoring-Partner in Anspruch genommen werden soll, müssen (möglichst auch durch die Mitglieder) Ideen und Lösungen gefunden werden, wie man Kultur anbieten kann.

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