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Termin: Freitag, 6. Oktober / Verbesserungen diskutiert / Längere Verkaufszeiten

Alle Kulturschaffenden sind an Bord: Die "2. Lange Nacht" kann kommen

Bückeburg (rc). Die "2. Lange Nacht der Kultur" ist endgültig auf den Weg gebracht. Bei einem ersten Info-Treffen haben knapp 30 Kulturschaffende ihre Teilnahme zugesagt und den vom Kulturausschuss ins Auge gefassten Termin Freitag, 6. Oktober, abgesegnet. Damit wird die "Lange Nacht" Auftakt der Feierlichkeiten zu "100 Jahre Rathaus Bückeburg" (vom 7. bis 9. Oktober).

Wie bei der Erstauflage ist auch die Landes-Zeitung als Sponsor mit im Boot und wird unter anderem für die Gestaltung und den Druck der Ankündigungsplakate, Programmhefte und Eintrittsbändchen sorgen. Als zweiter Sponsor konnte der Energieversorger Eon gewonnen werden, wie der Vorsitzende des Kulturausschusses und Sprecher der Lenkungsgruppe, Jürgen Hockemeier, mitteilte. Ihm und seinen Mitstreitern im Organisationsteam fielen nach und nach Steine vom Herzen, als die Anwesenden erklärten, dass sie wieder dabei sein wollen und sie keine Probleme mit dem Termin haben. Seien es Schlossverwalter Alexander Perl, Stadt-Vertreter Horst Tebbe, Märchensänger-Geschäftsführerin Gudrun Wuttke, JFS-Mitarbeiterin Stefanie Krohne, Hubschraubermuseum-Geschäftsführer Dieter Bals, Blindow-Schulen-Geschäftsführer Siegfried Groth, Volksbank-Marketing-Leiterin Monika Luhmann und noch viele, viele mehr: Sie alle wollen dabei sein, wollen ihre Kultur den Bückeburgern und ihren Gästen präsentieren, stellen ihre Räumlichkeiten zur Verfügung, damit andere dort ihre Kunst, ihre Lesungen, ihre Musik, ihr Kabarett, ihre Bilder zeigen können. In den kommenden Monaten will die Lenkungsgruppe die zahlreichen Angebote in ein Programm fügen und dabei auf das vor einem Jahr entwickelte Konzept zurückgreifen, Verbesserungen inklusive, wie diskutiert wurde. So soll streng darauf geachtet werden, dass jedes Angebot pünktlich zur vollen Stunde beginnt und der Zeitrahmen von maximal 40 Minuten nicht überschritten wird. "Wir müssen den Besuchern die Möglichkeit geben, in Ruhe zu ihrem nächsten Programmpunkt gehen zu können. Das hat letzte Mal nicht immer geklappt." Außerdem soll frühzeitig Kontakt mit derGastronomie aufgenommen werden, um sie in den Event einzubinden. 2005 habe es doch einige Probleme bei der Versorgung der Besucher mit Essen und Trinken gegeben, berichtete der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Harmening (CDU) aus seinen Erfahrungen. "Das muss besser werden." Einig waren sichalle, dass keine Bier- und Bratwurstbuden aufgestellt werden sollen. "Das würde den Kulturcharakter stören." Von allen Seiten sollen auch die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die Kaufmannschaft wieder mit eigenen Angeboten im Boot ist. Flamenco vor Liere oder Jam-Session im Hof von "Esther" seien Höhepunkte gewesen, die wiederholt werden müssten. "Wir müssen zusehen, dass an diesem Abend die Verkaufszeiten verlängert werden dürfen, noch haben wir über ein halbes Jahr Zeit, uns intensiv um dieses Problem zu kümmern."

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