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21:22-Pleite beim Tabellenletzten TSG Emmerthal II / HSG Schaumburg Nord II gewinnt beim MTV Elze 25:20

Alarmglocken schrillen laut bei der HSG Exten-Rinteln

Handball (hoh/hga). Die HSG Schaumburg Nord II hat ihre zu Jahresbeginn begonnene Erfolgsserie in der WSL-Oberliga fortgesetzt. Das 25:20 beim MTV Elze brachte, der vom Abstieg bedrohten Mannschaft, den dritten Erfolg in Serie.

Elze - Schaumburg Nord II 20:25 (13:14). "Das geht gut los in diesem Jahr", sagte HSG-Coach Rolf Deckert zu der Siegesserie. Einen Kritikpunkt hatte Deckert dennoch gesehen: "Unsere Chancenverwertung war katastrophal", fügte aber gleich an: "Egal, zwei Punkte." Bis zum 4.4 (10.) verlief die Partie sehr ausgeglichen. Ab der 22. Minute setzte sich die HSG auf 14:10 ab, kassierte allerdings in den letzten drei Minuten der ersten Hälfte noch die Treffer zur dann knappen 14:13-Pausenführung, sehr zum Ärger von Deckert. Bis zur 40. Minute stand es nach schlechtem Spiel von beiden Mannschaften 15:15. Aus einer gut stehenden Abwehr heraus fand die HSG als Erster in das Spiel zurück. Über 21:18 kam die Mannschaft zum verdienten 25:20-Auswärtssieg. HSG II: Stramer 5, Hecht 5, Steinmeyer 5, Hinze 4, Windheim 2, Markus Lübke 2, Benjamin Lübke 1, Asche 1. Emmerthal II - Exten-Rinteln 22:21 (12:8). Im Kellerduell der WSL-Oberliga kassierte die HSG Exten-Rinteln beim Schlusslicht TSG Emmerthal II eine schmerzhafte 22:21-Auswärtsniederlage. Dabei fühlten sich die Weserstädter vor allem von den kuriosen Entscheidungen der Schiedsrichter total verschaukelt. "Die haben sich von dem TSG-Trainer und dem Kampfgericht beeinflussen lassen", schimpfte der aufgebrachte HSG-Linksaußen Christian Winter. Allerdings hat die Timm-Truppe bereits in der ersten Halbzeit das Match verloren. "Das war unsere schlechteste Saisonleistung! Die Chancenauswertung war eine absolute Katastrophe", ärgerte sich Winter. Erst in der 8. Spielminute gelang dem besten HSG-Angreifer Felix Kortemeier der 4:1-Anschlusstreffer. In der Folgezeit agierten die Weserstädter vor allem im Angriff ideenlos und produzierten zahlreiche Schnellschüsse. Über ein 6:2 (13.) und 8:6 verteidigten die Hausherren eine 12:8-Pausenführung. Nach dem Wechsel steigerte sich die Timm-Truppe und kämpfte sich wieder heran. Alexander Ermakov und Matthias Bünte trafen zum 19:19-Ausgleich. Dann reklamierte der TSG-Trainer einen Wechselfehler. Trotz Unterzahl gelang Matthias Wuttig in der spannenden Schlussphase der 21:21-Ausgleich. Doch zwanzig Sekunden vor dem Abpfiff erzielte Björn Kutschera das glückliche Siegtor zum umjubelten 22:21-Erfolg für das abstiegsbedrohte Schlusslicht. HSG: Wuttig 4, Ermakov 5, Kortemeier 8, Bünte 4.

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