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VfL Bad Nenndorf unterliegt der HSG Nörten-Angerstein 33:35

Abstiegsgespenst nistet sich ein

Handball (hga). Der VfL Bad Nenndorf hat einen weiteren Schritt in Richtung Abstieg aus der Verbandsliga getan. In eigener Halle unterlag der Tabellenletzte dem Konkurrenten HSG Nörten-Angerstein 33:35 (15:17).

Es folgten Erklärungversuche von einem fassungslosen VfL-Spielertrainer Saulius Tonkunas. Besonders die unglaubliche Zahl von Fehlern und vergebenen Chancen klarster Natur im Angriff hinterließ bei Tonkunas Ratlosigkeit. "Ich verstehe das nicht, bestimmt 15 Mal haben wir aus sechs Metern verschossen", sagte Tonkunas. Sicher war die Abwehr nicht sattelfest, insbesondere die linke Abwehrseite beim VfL ließ viel zu viele Treffer zu. Alle taktischen Anweisungen vor und während des Spieles halfen nicht. An den Torhütern lag es nicht, Robert Gerland (kam von der SG Hohnhorst-Haste) lieferte bei seinem Heimdebüt eine gute Leistung ab. "Die HSG hat über Außen gewonnen, ich habe noch in der Halbzeit gesagt, sie müssen auf die Anspiele nach Außen aufpassen", so Tonkunas. Dieses Spiel gegen einen schlagbaren Gegner zu verlieren, war eigentlich unmöglich. Es begann katastrophal: Jörg Schröder, Martin Zieschank, Tonkunas sie vergaben schon in den ersten fünf Minuten sechs klare Chancen. Die Folge war ein 0:4-Rückstand (6.). Immer wieder kam der VfL heran, bei der Chancenverwertung ein Beleg für die schwache Gäste-Abwehr. Zieschank erzielte das 13:13 (26.), sofort stiegdie Fehlerquote und zur Pause stand es 15:17. In Hälfte zwei das gleiche Spiel, beim 24:25 (45.) stand das Spiel auf der Kippe. Wieder stieg die Fehlerquote, stieg der Rückstand auf 25:28 (48.). Bis zum Ende kämpfte der VfL zweifellos, auch der Einsatz von Holger Bartels zahlte sich nicht aus. VfL: Bartels 8, Zalandauskas 8, Tonkunas 6, Gümmer 5, Zieschank 3, Schröder 2, Oberheide 1.

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