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Am Redaktionstelefon: Besorgnisüber Vogelgrippe und Diskussion über Steinanger-Bebauung

Ärgerlich: Imbisswagen stellen Parkplätze zu

Rinteln (ur). Wenig Verständnis hat Karl Heinz Ettinger von den Bürgerschützen dafür, dass die Einwohnerschützen sich nicht mehr an die Vereinbarung gebunden sehen, in das Eichenwäldchen umzuziehen: "Dadurch entsteht auch für uns eine Unsicherheit über die Zukunft unserer Schießsportanlage. Der fehlende Pachtvertrag hindert uns außerdem daran, Anträge auf Gelder zur dringend erforderlichen Renovierung beim Deutschen Schützenbund zu stellen."

Das Argument, die Anlage sei zu abgelegen, könne wohl kaum zutreffen. Immerhin wohnten die meisten Rintelner längst in der Nordstadt, und bislang hätten sich in dieser grünen Umgebung mit dem traditionsreichen Schießstand und dem netten Vereinsheim noch alle wohlgefühlt - "zumal hier keine Nachbarn gestört werden und das Eichenwäldchen auch per Auto gut erreichbar ist". Für die Zukunft erhoffe er sich eine bessere Kooperation der Einwohnerschützen mit den Bürgerschützen: "Die sind uns als Nachbarn doch herzlich willkommen und Platz für einen Neubau ist auch da!" Luise Much wünscht sich angesichts der aktuellen Diskussion um die Vogelgrippe "mindestens zweimal pro Woche" eine Rubrik, in der über den genauen Stand der Entwicklung auf Schaumburger Landkreisebene und in den Nachbarkreisen informiert werden soll: "Man wüsste doch gern den jeweiligen Stand, am SteinhuderMeer, am Doktorsee oder auch in den Wiesen der Weseraue, falls irgendwo Kadaver gefunden werden." Ihr Vorschlag: Die SZ-Leser sollen entsprechende Beobachtungen an die Heimatzeitung melden. Als Betroffene achtet Christa Kutschalla aus Auetal bei ihren Einkäufen in Verbrauchermärkten besonders darauf, ob die Behindertenparkplätze tatsächlich nur von Berechtigten benutzt werden: "Dabei ist mir aufgefallen, dass gerade Imbisswagen sich oft überhaupt nicht um Behindertenparkplätze scheren und manchmal gleich zwei davon beanspruchen. Das mag zwar für den Absatz gut sein - aber den Ansprüchen der Behinderten wird das bestimmt nicht gerecht, wie ich gerade beim Marktkauf in Obernkirchen erleben musste." Einen interessanten Vorschlag zur Planung für den Steinanger macht Elfriede Kämmerer aus der Graf-Otto-Straße: "Die meisten Rintelner, die sich entschließen, in ein Altenheim zu gehen, wollen in Rinteln bleiben - und dadurch ist an der Landgrafenstraße nur sehr schwer ein Platz zu bekommen. Deshalb wäre es wichtig, bei der Bebauung des Steinangers ein weiteres Heim mit 50 oder 60 Plätzen zu schaffen, damit die älteren Rintelner in der Nähe zu ihren Bekannten und Verwandten bleiben können." Auch bei Käthe Krause geht es um den Steinanger: "Als Vermieterin weiß ich, dass es in Rinteln eher Leerstand gibt als zu wenig Wohnungen. Deshalb ist der Bau neuer Wohnanlagen eigentlich nicht angezeigt. Außerdem benötigt eine Stadt auch Platz für Volksfeste und Parkplätze in Innenstadtnähe." Heinrich Oberheide aus Wickbolsen vermisst in unserer neuen Vereinsbeilage die Beiträge über Vereine aus Hessisch Oldendorf. Wir haben diese Anmerkung an die zuständige Redaktion weitergeleitet, damit dies künftig berücksichtigt wird.

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