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Jehovas Zeugen aus Bückeburg blicken auf ein aktives Jahr zurück

80 Gläubige opfern 8500 Stunden und verteilen 17 200 Schriften

Bückeburg. Jehovas Zeugen sind für ihren Missionseifer bekannt. Damit erfüllen sie das Gebot Christi: "Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen."

Auch in Bückeburg waren im vergangenen Jahr wieder 80 Zeugen Jehovas aktiv und nutzten 8500 Stunden ihrer Freizeit, um mit ihren Nachbarn über Gottes Wort zu sprechen. Dabei wurden insgesamt 17 200 bibelerklärende Publikationen kostenfrei abgegeben. Im Jahr 2005 setzten die bundesweit etwa 165 000 Prediger über 24 Millionen Stunden ein, um ihren Mitmenschen Trost und Hoffnung aus der Bibel zu spenden. Von den mehr als 72 000 Menschen in Deutschland, mit denen Jehovas Zeugen einen kostenlosen Bibelkurs absolvieren, ließen sich über 3400 taufen. Weltweit waren es knapp 248 000, also durchschnittlich 680 neue Zeugen pro Tag. Insgesamt gibt es nun über 6,6 Millionen Prediger der Religionsgemeinschaft weltweit. Auf die Frage, was die Motivation für dieses Missionswerk ausmache, antwortet Jörg Rechow von den Bückeburger Zeugen, selbst seit fast 30 Jahren als Prediger tätig: "Zu sehen, wie man Menschen, die mit Problemen beladen sind, eine realistische Hoffnung für die Zukunft vermitteln kann, erfüllt mich persönlich mit tiefer Zufriedenheit und ist für mich die stärkste Motivation, weiterzupredigen." Ein besonderes jährliches Ereignis für die Zeugen Jehovas ist die Feier zum Gedenken an den Tod Christi, das Abendmahl des Herrn, welches Jehovas Zeugen jeweils am 14. Nisan (jüdischer Kalender) feiern. 2005 waren an diesem besonderen Tag (24. März) weltweit über 16 Millionen Personen anwesend; in Deutschlandwaren es 275 000, in Bückeburg immerhin noch 100.

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