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Kreisligist schlägt im Endspiel der Hess. Oldendorfer Stadtmeisterschaft den VfB Hemeringen

6:2-Finalsieg: SV Lachem verteidigt seinen Titel

Fußball (de). Der SV Lachem-Haverbeck hat seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholt und ist erneut Hessisch Oldendorfer Stadtmeister. Er gewann das Endspiel gegen den Hameln-Pyrmonter Leistungsklassenmeister VfB Hemeringen klar 6:2.

Beide Mannschaften litten darunter, dass sie auf Leistungsträger verzichten mussten. Beim VfB Hemeringen musste sogar Trainer Thilo Klotz das Trikot überstreifen, da seine Bank leer blieb und er mit größter Not ein spielfähiges Team zusammen bekam. Die Partie begann ausgeglichen. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde der Kreispokalgewinner aber stärker und ging in der 38. Minute durch Tayfun Dizdar 1:0 in Führung, die Önder Kalender mit einem Kopfballtreffer in der 43. und Lars Melzer in der 44. Minute auf den Halbzeitstand von 3:0 ausbauten. Nach dem Seitenwechsel bemühte sich der VfB zwar um den Anschluss, musste aber in der 56. Minute durch Latif Kiki das 0:4 und nochmals Kalender das 0:5 hinnehmen. In der 78. Minute verkürzte Dimitri Ott auf 5:1, bevor Ralf Depping in der 85. Minute einen Foulelfmeter zum 5:2 verwandelte. Drei Minuten später setzte nochmals Disdar mit dem 6:2 den Schlusspunkt. Das Spiel um den dritten Platz wurde erst durch Elfmeterschießen entschieden. Nach regulärer Spielzeit stand es zwischen dem TSV Großenwieden und RW Hessisch Oldendorf 2:2-Unentschieden. Darko Nebojan hatte für den TSV das 1:0 erzielt, das Ersoy Gynkaya zum 1:1 ausglich. Tuncay Yalcin brachte die Rotweißen zur Halbzeit 2:1 in Führung, die Nebojan nach dem Seitenwechsel zum 2:2 ausglich. Nach kurzen Handgreiflichkeiten im Rücken des Schiris zwischen dem Keeper der Rotweißen und einem Großenwiedener Feldspieler kam es zum Elfmeterschießen, das Rot-Weiß 4:3 für sich entschied, da sein Keeper zwei Schüsse parieren konnte.

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