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DAK unterstützt die Arbeit der Gruppe "Diagnose Schlafapnoe"

2100 Euro für Selbsthilfegruppe

Bückeburg (mig). "Das Geld ist da, nur an der falschen Stelle",übt Karl-Heinz Klever, Vorsitzender der Bückeburger Selbsthilfegruppe "Diagnose Schlafapnoe" anlässlich einer Spendenübergabe harsche Kritik. "Nicht jeder Arzt muss einen dicken Wagen fahren", wettert Klever. Stattdessen sollten Selbsthilfegruppen stärker unterstützt werden.

"Durch unsere Arbeit sparen die Kassen viel Geld", wandte er sich an Ewald Stemme, den Geschäftsführer der Bückeburger DAK-Niederlassung (Deutsche-Angestellten-Kasse). Stemme lobte das Engagement der Gruppe: "Viele Selbsthilfegruppen füllen eine wichtige Lücke in unserer hochtechnisierten Apparatemedizin", betonte er. Daher unterstütze die DAK-Dependance die Apnoe-Kranken mit 2100 Euro. Apnoe ist eine Krankheit, die sich oft hinter lautem, unregelmäßigem Schnarchen verbirgt. Dabei kann es zu gefährlichen Atemaussetzern kommen. Wer mehr über das Krankheitsbild erfahren möchte, kann sich beim Patientenkongress des Bundesverbandes am 26. August von 10 bis 17.30 Uhr im Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen informieren. Dort spricht Klever als Vorsitzender des Bundesverbandes Gemeinnützige Selbsthilfe Schlafapnoe Deutschland.

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