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Hessisch Oldendorfer Start-up geht leer aus

Kein Bundespreis für 3D-gedruckte Sonnenbrillen

HESSISCH OLDENDORF/BERLIN. Produktdesignerin Lea Huch aus Hessisch Oldendorf und ihr Partner, Betriebswirt Hans Christian Veith aus Hameln, haben keinen Ecodesign-Bundespreis gewonnen. „Mit 001, unseren 3D-gedruckten Sonnenbrillen gehörten wir bei 140 Einreichungen in der Kategorie Produkt zu den 12 Nominierten – das allein war für uns schon eine sehr positive Bestätigung“, sagt Lea Huch und fügt hinzu: „Dank der Nominierung ist 001 nun Teil einer Ecodesign-Wanderausstellung durch Deutschland.“

Autor

Annette Hensel Reporterin

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Mit ihrem kleinen Start-up „Projekt Samsen“ befanden sich Huch und Veith bei der Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin in Gesellschaft namhafter Firmen wie BASF oder Miele. Sie entdeckten bekannte Gesichter und konnten neue Kontakte knüpfen. In ihrer Kategorie Produkt räumte Climatex mit temperatur- und feuchtigkeitsregulierenden Stoffen der „Climatex Collection“ einen Preis ab sowie die österreichische Firma QWSTION mit dem „All Weather Coat“ aus reiner Bio-Baumwolle. Mit dem „Ecopreis Produkt“ wurde zudem der „Hackgutvergaser PuroWIN“ des österreichischen Traditionsunternehmens Windhager ausgezeichnet sowie der Automobillack „Cool Coatings“ der BASF, der zur Energieeinsparung Sonnenlicht nutzt. Die Preisträger in den Kategorien Konzept, Service und Nachwuchs eingeschlossen, vergab die Jury acht Ehrenpreise an „Vorreiter auf dem Gebiet des ökologischen Designs.“

Auch wenn sie nicht dazu zählten: Im Rückblick war 2016 für Huch und Veith ein gutes Jahr: „Projekt Samsen“ war mehrfach nominiert und gewann den Green Product Award. „Außerdem konnten wir unsere vollständige Entwicklung und Produktion nach Deutschland verlagern, sodass 001 – mittlerweile in optimierter Form - komplett made in Germany ist“, so Veith.

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