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„Pro Bürger“-Antrag / Bürgermeister: Auch Antikmarkt zur Innenstadt-Belebung denkbar

Zweiter Markttag im Gespräch

BAD MÜNDER. Während die Planungen für eine mögliche Umgestaltung der Fußgängerzone nach den Sommerferien weiterlaufen, diskutieren Stadt und Politik über eine weitere Maßnahme zur Belebung der Innenstadt: ein zweiter Markttag – oder eine ähnliche regelmäßige Veranstaltung, die den Publikumsverkehr im Zentrum steigern soll.

veröffentlicht am 27.06.2017 um 06:00 Uhr

Beliebter Treff- und Kommunikationspunkt: Der Wochenmarkt in der münderschen Innenstadt. Foto: Archiv
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite
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Konkreter Auslöser war ein Antrag der Ratsfraktion Pro Bürger: Die Möglichkeit eines zweiten Markttages will Fraktionschef Helmuth Mönkeberg gerne als Teil des Innenstadtkonzepts behandeln lassen. Ihm selbst schwebt der Sonnabend vor: An diesem Tage habe der Flecken Lauenau kürzlich „sehr erfolgreich“ sein eigenes Marktangebot eingeführt und so den Ortskern belebt.

Mönkeberg ist überzeugt, dass ein zweiter Tag auch neue Käufer- und Kundenschichten erschließt: „Die jungen Familien und Berufstätigen haben keine oder nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, am Donnerstag den Markttag zu besuchen“, heißt es in seinem Antrag. Und auch durch den Blick nach Springe sieht sich der Politiker bestätigt: Dort findet neben dem großen Freitagsmarkt am Vormittag schon seit Jahren ein kleinerer Dienstagsmarkt am Nachmittag statt. Mönkeberg setzt bei seinem Plan nicht nur auf die Einbindung des Ortsrats der Kernstadt: Er will auch Kontakt aufnehmen zur Marktgilde, die deutschlandweit in vielen Kommunen Märkte betreibt.

Ebenfalls auf Mönkebergs Innenstadt-Liste: die Neuregelung des Radverkehrs. Im Zentrum dürfe dieser nicht im Einbahnstraßen-Modus unterwegs, sondern in alle Richtungen erlaubt sein, um die Attraktivität zu steigern. Bei Bürgermeister Hartmut Büttner stößt der Plan auf Interesse: „Die Idee ist nicht ganz neu – und der Sonnabend ist ja auch ein attraktiver Markttag.“ Wenn donnerstags die Innenstadt wegen der vielen Kunden voll sei, „dann präsentieren wir uns von unserer besten Seite“. Abhängig sei der Plan aber ganz klar von den Marktbeschickern: „Wir müssen mit ihnen sprechen, wann sie überhaupt zeitliche Kapazitäten haben.“

Zusatzkosten entstünden der Stadt indes nicht: „Das ist alles per Umlage auf die Händler geregelt. Unsere Satzung ist auf die Deckung der Kosten ausgelegt.“ Soll heißen: Wer an einem zweiten Markttag kommen will, müsste dafür auch seinen Anteil beisteuern. Nach der Sommerpause soll der Verwaltungsausschuss über den Antrag entscheiden. Büttner hat aber auch schon Alternativen im Kopf, die ebenfalls Kunden anlocken: „Ich denke etwa an einen Antikmarkt, der regelmäßig stattfinden könnte. Wenn da jemand Interesse dran hat, sollten wir ins Gespräch kommen.“



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