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Nach Bundeswehr-Veto: Stadt hat Änderungen eingearbeitet / Erneute Auslegung

Windenergie-Plan wird aufgerollt

BAD MÜNDER. Alles auf Anfang – aber nicht ganz: Der Planungsausschuss befasst sich in der kommenden Woche nach längerer Pause wieder mit den Standorten für Windenergie in Bad Münder .

veröffentlicht am 17.02.2018 um 06:00 Uhr

Bei Hilligsfeld sind letztes Jahr die ersten Anlagen eines Windparks aufgestellt worden – auf münderscher Seite hatte die Bundeswehr ihr Veto eingelegt. Foto: Rathmann
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Das zwischen Deister und Süntel sehr engagiert diskutierte Thema war auf Eis gelegt worden, nachdem die Bundeswehr Bedenken zur Planung der Stadt im Bereich Flegessen angemeldet hatte. Die Befürchtung: Das dort geplante Vorranggebiet für Windenergie könnte mit einer Route des internationalen Hubschrauberausbildungszentrums in Bückeburg kollidieren. Die Fläche war von der Stadt aber als wichtiger Bestandteil der Planung gesehen worden, mit der der Windenergie in Bad Münder „substanziell Raum“ gegeben werden sollte. Ohne das Gebiet am Süntelrand muss das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplanes in Teilen neu aufgerollt werden, denn: Die Ausweisung von Konzentrationszonen erfolgt durch die Darstellung von Vorranggebieten im Flächennutzungsplan. Die Idee: Um besonders schützenswerte Bereiche wie beispielsweise den Anwohner oder Tourismus freihalten zu können, muss ein Konzept vorliegen, das geeignete Standorte ausweist und wiederum ungeeignete ausschließt. Bei Coppenbrügge hatte die Politik lange Zeit eine solche Festlegung versäumt – in der Folge entstand auf dem Gemeindegebiet Windrad um Windrad.

In der Planung, die am 22. Februar um 18.30 Uhr im Steinhof beraten wird, stehen die beiden verbliebenen Flächen im Mittelpunkt – eine an der Stadtgrenze Richtung Springe zu beiden Seiten der Landesstraße, eine andere im Bereich der bereits vorhandenen Windenergieanlagen bei Eimbeckhausen.

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