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Projekt zur kommunalen Gesundheitsförderung gestartet

Wettbewerb zur Namensfindung

Bad Münder. Es soll ein Baustein zum Gesundheitsstandort Bad Münder und ein Signal zur Entwicklung der Stadt sein – so zumindest hatte Bürgermeister Hartmut Büttner im Rat für das Projekt zur kommunalen Gesundheitsförderung geworben. Eine Mehrheit schloss sich seiner Meinung an und nickte das Pilotprojekt in Kooperation mit der KKH ab. Jetzt hat das erste Treffen der Steuerungsgruppe stattgefunden.

veröffentlicht am 19.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

Autor:

von mira colic
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Mit zahlreichen Vertretern aus dem sozialen und gesundheitlichen Bereich Bad Münders wurden die Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit definiert. Ziel ist es, dass die Stadt auf Grundlage der Gesundheitsziele des Landes sowie der Empfehlungen der kommunalen Spitzenverbände und der gesetzlichen Krankenversicherungen im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung für ihren Bereich Handlungsfelder festlegt. „Diese große Chance, den demografischen Wandel in unserer Stadt inklusive der Ortsteile positiv und konstruktiv zu gestalten, sodass der Lebensraum für viele Menschen attraktiv ist, sollten wir uns nicht entgehen lassen“, ist Büttner nach wie vor überzeugt von der Initiative, die von der KKH und dem Landkreis mit insgesamt 15 000 Euro im ersten Jahr finanziert wird.

Moderiert wurde die Sitzung von Thomas Heiming, Geschäftsführer der Gesundheitsdienste Präventions- und Reha GmbH. „Ich freue mich, dass wir in einem überschaubaren Raum wie der Stadt Bad Münder den sogenannten Settingansatz, bei dem wir den Menschen in ihren Lebenswelten begegnen wollen, verfolgen können“, so Dr. Okyta A’Walelu, Leiterin für die Bereiche Prävention, Selbsthilfe und Rehabilitation bei der KKH.

Während des ersten Treffens wurden die drei Arbeitsgruppen gebildet. Differenziert nach der Altersstruktur der Menschen, die erreicht werden sollen, beschäftigt sich eine Gruppe mit Kindern und Jugendlichen, eine mit Menschen im erwerbsfähigen Alter (inklusive der Menschen ohne Beschäftigung) und eine Arbeitsgruppe mit Senioren. „Jeder, der in einer dieser Arbeitsgruppen mitwirken möchte, ist herzlich eingeladen“, betont Heiming. „Wir wünschen uns eine rege Beteiligung aus allen gesellschaftlichen Bereichen.“

Da der Begriff „Kommunale Gesundheitsförderung“ etwas sperrig wirke, wird ein neuer Name gesucht. „Hier wünschen wir uns Vorschläge aus der Bevölkerung“, sagt Bürgermeister Büttner. Dem Namensgeber winkt ein Gutschein für Gesundheitsleistungen im Wert von 250 Euro. Vorschläge und die Bereitschaft, in dem Projekt mitzuarbeiten, können bei der GeTour unter Tel. 05042/ 929804 oder per E-Mail an Thomas.Heiming@bad-muender.de eingereicht werden.



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