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Tarifstreit: Beschäftigte bei Wilkhahn legen Arbeit nieder / Heute weitere Verhandlungen

Warnstreik vor der dritten Runde

Eimbeckhausen. Vor der heutigen dritten Runde in der Tarifauseinandersetzung in der holz- und kunststoffverarbeitenden Industrie hat die Gewerkschaft gestern noch einmal Stärke gezeigt: Bei Wilkhahn in Eimbeckhausen legten rund 200 Beschäftigte am Mittag die Arbeit nieder.

veröffentlicht am 25.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:20 Uhr

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Mit dem Warnstreik, der – symbolträchtig – um fünf Minuten vor zwölf Uhr eingeläutet wurde, sollte der Druck auf die Arbeitgeberseite erhöht werden. Vertreter der IG Metall und der Arbeitgeberseite kommen heute erneut in Hannover zu Verhandlungen zusammen. Bereits in der vergangenen Woche waren Mitarbeiter bei Haworth in Bad Münder in den Warnstreik getreten und hatten ihre Arbeit vorzeitig beendet. Bei Wilkhahn war die Belegschaft in der Vergangenheit bei Aktivitäten zur Bekräftigung ihrer Position in den Tarifauseinandersetzungen deutlich zurückhaltender. „Die Tarifforderungen der Arbeitnehmer liegen auf dem Tisch“, erklärte Mathias Neumann, der zweite Bevollmächtigte der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim, jetzt in Eimbeckhausen. Seine Forderung, von den Wilkhahn-Mitarbeitern unterstützt: „Die Arbeitgeber sollten sich bewegen.“ jhr



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