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Für Pastoren und Helfer in den Kirchengemeinden ist Weihnachten auch mit Stress verbunden

Viel Vorarbeit für eine besinnliche Zeit

Bad Münder. Tannenbaum, Krippenspiel und Gottesdienste im Stundentakt – die Weihnachtszeit ist für Pastoren weit entfernt vom Alltagsgeschäft. Gleichzeitig kommen auch an keinem anderen Tag mehr Besucher in die Kirche. Das sorgt bei Helfern und Mitarbeitern der Kirchengemeinden für viel Arbeit, die bewältigt werden muss. „Die ersten Treffen für das Krippenspiel waren schon im November“, erzählt Pastorin Barbara Daentzer über die Weihnachtsplanung.

veröffentlicht am 24.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:56 Uhr

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Benedikt Dittrich Redakteur zur Autorenseite
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Es ist vor allem viel Organisation, die zum Ende des Jahres auf die Gemeinden zukommt. Das fängt bei den Proben für das Krippenspiel an und geht bis zu besonderen Brandschutzvorkehrungen in der Kirche an den Feiertagen. Alleine zu leisten ist das nicht, weiß die Pastorin der evangelischen Petri-Pauli-Gemeinde: „Die Arbeit wird auf viele Schultern verteilt.“ Das Team der Kinderkirche hilft beim Krippenspiel mit, der Küster bekommt Hilfe vom Kirchenvorstand bei der Dekoration der Kirche. Schließlich müssen Liederhefte in den Bänken verteilt, der Weihnachtsbaum aufgebaut sowie Kugeln und Kerzen an die Zweige gebracht werden.

In der Kirche gibt es außerdem nur echte, brennende Kerzen, eine Lichterkette kommt für den Baum nicht in Frage. Daher muss auch für Brandschutz vorgesorgt werden, denn was passiert, wenn der Baum brennt? „Es müssen natürlich Feuerlöscher und Löschdecken bereitstehen“, so Daentzer. Die Fluchtwege müssen erst recht bei einer vollen Kirche frei bleiben – auch bei mehr als 300 Besuchern.

Für Daentzer persönlich werden es in diesem Jahr dennoch ruhige Feiertage, sodass ihr auch noch genügend Zeit für die Familie bleibt: „Ich lag dieses Jahr gut in der Zeit.“ Außerdem sei es in Bad Münder von großem Vorteil, dass die Gemeinden in der Region gut vernetzt seien und die Arbeit gut koordinierten – Pastoren und Prädikanten in der Region teilen sich die Termine untereinander auf. In ihrer früheren Gemeinde in Sehnde sei es wesentlich stressiger gewesen. Dort musste sie die Feiertagsgottesdienste alleine gestalten. Trotzdem darf die übliche Arbeit nicht liegen bleiben: Am nächsten Sonntag, an Silvester und Neujahr finden ebenfalls Gottesdienste und Veranstaltungen statt, die vorbereitet werden wollen. „Die Planung dafür läuft auch schon vor Weihnachten an“, so Daentzer.

Alle Figuren sollen an Heiligabend

ihren richtigen Platz habe: Küster Jutta und Markus Bohne dekorieren die Krippe. bdi



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