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Einführungswoche für Fünftklässler an der KGS

Vertrauensbasis schaffen

Bad Münder. „Die Kinder in Ruhe ankommen lassen“, das sei der Sinn der Einführungswoche für Fünftklässler an der Kooperativen Gesamtschule Bad Münder, erklärt Malihe Papastefanou, kommissarische Schulleiterin und scherzt: „Und natürlich um zu lernen, wie man meinen Namen ausspricht.“

veröffentlicht am 18.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Vor genau einer Woche haben die 152 Fünftklässler ihre Einschulung gefeiert. „Wir haben sieben fünfte Klassen und platzen aus allen Nähten“, so Papastefanou, die sich sichtlich über den Zuspruch der Eltern freut. Für die Einschulungsfeierlichkeiten habe man in die Turnhalle umziehen müssen, das Foyer sei nicht groß genug für alle gewesen.

Die erste Woche werde nun genutzt, um die Kinder mit der Schule vertraut zu machen, schließlich sei die große Einrichtung für einige, die von einer kleinen Dorfschule kommen, eine gewaltige Umstellung. „Nach einer Woche findet man keinen mehr, der einsam und verloren rumsteht, und nicht weiß, wo er hin muss“, so Papastefanou. Im Fokus stehe das gegenseitige Kennenlernen der Schüler untereinander, aber natürlich auch von Lehrern und Schülern. „Es ist wichtig, schnell eine Beziehung und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen“, weiß die Pädagogin.

Finja Rößler hat da ihre eigene Methode. Die Klassenlehrerin der 5 i hat jedem Schüler einen Brief geschrieben, in dem sie sich vorstellt und jedes Kind hat als Hausaufgabe aufbekommen, ihr zurückzuschreiben. In allen Klassen gehören Kennenlernspiele dazu, so lässt Jutta Kühn etwa ihre Schüler als Atome durch die Klasse schwirren, um auf ihr Kommando Gruppen zu bilden, die sich dann gegenseitig eine Frage beantworten müssen. Etwa: „Was würdet ihr tun, wenn ihr einen Tag nicht zur Schule müsstet?“

Jede Klasse in der KGS hat auch einen Klassenrat, der dafür da ist, Probleme anzusprechen und Lösungen zu finden. „Bei den jüngeren ist der Lehrer noch dabei, aber die älteren haben das alleine gut im Griff“, erklärt Papastefanou. Dies sei ein schönes Instrument, um die Kinder ihr Leben selbst organisieren und gestalten zu lassen – immer in einem geschützten Rahmen.col



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