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Runder Tisch zum Thema Lärmbelästigung durch Motorradfahrer / Verkehrsbehörde will sich des Problems annehmen

Tempo 30 für Anlieger die Lösung

Eimbeckhausen. Ihre Hoffnungen ruhen jetzt auf der niedersächsischen Verkehrsbehörde. Anlieger der als „Rennstrecke“ missbrauchten Nienstedter Straße in Eimbeckhausen hatten sich an die Verwaltung gewandt. Ihr Anliegen: durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung den von Motorradfahrern verursachten Lärm zu verringern. Konkrete Maßnahmen liegen noch nicht auf dem Tisch, aber immerhin das Versprechen, sich der Problematik anzunehmen.

veröffentlicht am 28.01.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:30 Uhr

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Autor:

mira colic
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„Unsere Sorgen werden ernst genommen“, freut sich Heidrun Huber. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn hatte sie im vergangenen Jahr überlegt, wie man den „Kampf gegen die Raser“ angehen könne. Huber betont: „Wir haben nichts gegen die Motorradfahrer, die mit normaler Geschwindigkeit durch den Ort fahren.“ Der Lärm der Raser sei jedoch „unvorstellbar“. Die Strecke von Eimbeckhausen nach Nienstedt ist bei Motorradfahrern sehr beliebt. Und es handele sich dabei keineswegs um eine neue Erscheinung, seit 20 Jahren gehe das bereits. Früher sei es wenigstens auf die Wochenenden beschränkt gewesen, heutzutage „haben wir das Theater in der Saison bald jeden Tag“.

Um ihrer Not Ausdruck zu verleihen, hat Huber mit Mitstreitern Unterschriften gesammelt. Eine Liste mit 70 Namen konnte sie dem Ortsrat Eimbeckhausen im September überreichen. Und die Kommunalpolitiker haben ihr Versprechen, etwas zu tun, gehalten. Die Stadt hatte jetzt zu einem Runden Tisch eingeladen. An ihm saßen neben den Betroffenen auch Bürgermeister Hartmut Büttner, Eimbeckhausens Ortsbürgermeister Karl-Heinz Bodtmann und Dirk Lueg von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

In absehbarer Zeit soll ein erneutes Treffen stattfinden, bei dem – so die Hoffnung Hubers – Vorschläge auf den Tisch kommen, wie sie und ihre Nachbarn im Sommer wieder ungestört in ihrem Garten sitzen können. Ideen seitens der Anlieger gibt es bereits. So wäre es denkbar, in Richtung Nienstedt ab der Straße „Im Sonnenwinkel“ eine Tempo-30-Zone einzurichten. Sie könnte bis hinter die letzte Haarnadelkurve reichen, die hinter der ehemaligen Müllkippe liegt. Genauso könnte in der Gegenrichtung gehandelt werden.

Anlieger in Eimbeckhausen klagen über Lärmbelästigung durch Motorradfahrer.

Archiv/tol



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