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Evangelische Kirche beschließt Arbeitsgemeinschaft in der Region Bad Münder

Sieben Gemeinden stellen sich neu auf

Bad Münder. Unterschrieben und besiegelt: Die sieben evangelischen Gemeinden in der Region Bad Münder wollen künftig noch deutlich enger als bislang zusammenarbeiten. Am Donnerstagabend unterzeichneten Vertreter aus Bad Münder, Bakede, Beber, Eimbeckhausen, Flegessen, Hachmühlen und Nettelrede eine Vereinbarung über eine Arbeitsgemeinschaft. Die trägt den Namen „Evangelisch-lutherische Kirche in der Region Bad Münder“.

veröffentlicht am 22.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 17.01.2017 um 16:04 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Zwei Jahre lang haben die Kirchenvorstände der Gemeinden an der Ausarbeitung des Konzeptes gesessen. Schließlich geht es durchaus um eine Weichenstellung für die Zukunft: Zwar bleiben die einzelnen Kirchengemeinden rechtlich selbstständig und ihre Organe wie Kirchenvorstände und Pfarramt unberührt, doch beinhaltet die Vereinbarung auch eine inhaltliche, personelle und auch finanzielle Zusammenarbeit.

„Es war vielleicht früher einmal so, dass einzelne Gemeinden eine gewisse Scheu beim Thema Zusammenarbeit an den Tag legten. Aber ich denke, wir haben in den vergangenen zwei Jahren in vielen Schritten aufeinander zu Scheu verloren. Uns kennengelernt, viel Vertrauen aufgebaut“, erklärt Hachmühlens Pastorin Frauke Kesper-Weinrich. Kernpunkte der Vereinbarung aus ihrer Sicht: „Wir wollen enger kooperieren, Dinge gemeinsam anpacken, nach außen gemeinsam auftreten.“ Sichtbar wird das insbesondere bei gemeinsamen Gottesdiensten und Veranstaltungen, in der gemeinsamen Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit, in der gemeinsamen Arbeit für „Zielgruppen“ wie Seniorengruppen, Besuchskreise, Kinder- und Frauengruppen. Auch die gemeinsame Diakoniearbeit ist Teil der Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft. „Das kann Schritt für Schritt auch noch erweitert werden“, so Kesper-Weinrich.

Organ der neuen Arbeitsgemeinschaft ist die Regionalkonferenz, die den Namen „Regionalkonferenz 2.0“ trägt. Die einzelnen Gemeinden entsenden Vertreter in die Regionalkonferenz, ein dreiköpfiger Vorstand wird die Geschäftsführung übernehmen. Erstmals soll das Gremium im Januar tagen – zuvor steht noch ein Beschluss des Kirchenkreistages zur Genehmigung der „Regionalkonferenz 2.0“ an. Für das Kirchenkreisamt erklärte Uwe Nötzel, dass die mündersche Entscheidung dort begrüßt werde. „Wir halten alle den eingeschlagenen Weg für den richtigen. ,Wer nicht handelt, wird behandelt‘, lautet ein alter Spruch – jetzt war sicherlich noch Zeit, selbst zu handeln und zu gestalten.“

Das letzte Siegel wird gesetzt.jhr



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