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Förderverein Hachmühlen steigert die Attraktivität des Dorfes / Erfolge bei der Friedhofsgestaltung

Sandstein als Ort des Gedenkens

Hachmühlen. Sie wollen ihr Dorf attraktiver gestalten, die Mitglieder des Fördervereins Hachmühlen/Brullsen. Aus diesem Grund haben sich verschiedene Arbeitsgruppen zusammengeschlossen, die die Ärmel hochkrempeln und einzelne Aspekte des Dorflebens in Angriff nehmen wollen. Auch die Stadt Bad Münder ist bei der Umsetzung größerer Projekte involviert. So auch bei der Gestaltung des Friedhofs, die schon erste Erfolge zeigt.

veröffentlicht am 30.08.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:56 Uhr

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Die Gruppe „Friedhofsgestaltung“ hat drei Arbeitsschwerpunkte ausgemacht, die in Teilen bereits realisiert sind. „Wir wollten gerne für die Rasenurnengräber-Fläche einen Ort, an dem zum Gedenken an die Verstorbenen Blumenschmuck abgelegt oder aufgestellt werden kann“, erklärt Frauke Kesper-Weinrich, Pastorin der evangelischen St.-Martini-Kirchengemeinde in Hachmühlen.

Mit Unterstützung des Friedhofsamts und des städtischen Bauhofs ist in den vergangenen Wochen eine schön gepflasterte Fläche vor der Kapelle entstanden, wo ein großer Sandstein aus dem Süntel seinen Platz gefunden hat. Tatkräftig angepackt haben dabei die beiden Landwirte Frank Bertram und Ralf Flügge-Kranz. Noch nicht abschließend sei geklärt, ob der Stein aufgerichtet werden soll. Das sei natürlich auch eine Frage des Geldes, weil ein Fundament gegossen werden müsste, um das Umkippen des Steins zu verhindern. Sicher ist hingegen, dass der Schriftzug „Der Herr ist mein Hirte“ auf dem Sandstein angebracht wird. Die Buchstaben stammen von einem alten Grabstein.

Auf der anderen Seite der Kapelle wurde zudem die Fläche rund um die vier Mammutbäume mit Rasen eingesät, sodass der Platz jetzt zum Verweilen einlädt. Zur Rast sind auch die Bänke rund um den Friedhof gedacht. „Diese sollen alle neu gemacht werden, das Holz liegt bereits gestrichen bereit und soll nach den Ferien verarbeitet werden“, erklärt Kesper-Weinrich.col

Pastorin Frauke Kesper-Weinrich freut sich über die gepflasterte Fläche mit dem Sandstein vor der Kapelle, an der nun Angehörige zum Gedenken an die Verstorbenen Blumenschmuck ablegen können. gho



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