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Käufer für ehemaliges städtisches Restaurant gesucht

Rohmelbad-Gaststätte im Angebot

BAD MÜNDER. Für die Stadt ist die Situation unglücklich: Sie bemüht sich um ein attraktives Erscheinungsbild des Rohmelbades – und hat auf einen ganz zentralen Bereich doch keinen Einfluss: Den Restaurant-Komplex, der sich direkt an den städtischen Teil des Bades anschließt. Jetzt soll das Restaurant verkauft werden.

veröffentlicht am 23.08.2017 um 06:00 Uhr

Mit direktem Zugang zum Bad: die Rohmelbad-Gaststätte.
Jens

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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BAD MÜNDER. Seit mehr als einem Jahr ist die Gaststätte inzwischen geschlossen. Die Eigentümerin hatte die Reißleine gezogen, nachdem es den Betreibern nicht gelungen war, den Betrieb wirtschaftlich auf solide Beine zu stellen. Bereits 2012 hatten sie, ein Jahr nach der Übernahme der Gaststätte, Insolvenz anmelden müssen – allerdings wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Anfang Juni letzten Jahres war dann endgültig Schluss. Die Stadt musste sich einen neuen Ort für Ratssitzungen und Informationsveranstaltungen suchen, Vereine und Organisationen standen plötzlich ohne einen bewährten Veranstaltungsort da, für Münderaner schränkte sich das Saal-Angebot für größere Familienfeiern weiter ein. Und auf Uwe Hünefeld, bei der Stadt fürs Rohmelbad zuständig, kam ein neues Problem zu: Bis zur Schließung war die Rohmelbad-Gaststätte auch gefragte Anlaufstelle von Bad-Besuchern, wenn es um Getränke, Eis, einen Imbiss ging. Mit der Schließung der Gaststätte musste eine neue Lösung her. Karl-Heinz Moss eröffnete eine Beach-Bar. „Eine wunderbare Lösung“, sagt Hünefeld. Er macht aber auch deutlich, dass es vertragliche Vereinbarungen gibt, die das Miteinander in dem gemeinsamen Gebäudekomplex regeln – und dazu gehöre eben, dass die Räume der Gaststätte für ein gastronomisches Angebot genutzt werden müssen.

Festgeschrieben wurde das Anfang Januar 1999, als die Stadt den Restaurant-Komplex verkaufte. Geblieben ist der gemeinsame Eingangsbereich – wer ins Bad will, geht geradeaus. Wer die Gaststätte besuchen möchte, biegt vorher links ab.

Verkauft wird die Gaststätte jetzt über die Tochter der Volksbank Hameln-Stadthagen, die Vowo GmbH. In ihrem Internet-Portal bietet sie es als „Stadtrestaurant direkt am Schwimmbad“ an, 320 000 Euro werden für das Gebäude mit 693 Quadratmetern Nutzfläche und bis zu 300 Sitzplätzen aufgerufen. „Das Inventar ist übrigens im Kaufpreis enthalten“, heißt es bei der Vowo.



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