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Sattelschlepper erfasst Mann bei Eimbeckhausen / Identität des Opfers noch unbekannt

Radfahrer stirbt nach Kollision

Eimbeckhausen. „Er ist einfach ohne zu schauen auf die Straße gefahren“, sagt ein Zeuge sichtlich geschockt. Gegen 12.20 Uhr ist gestern ein Radfahrer auf der Bundesstraße 442 in Höhe der Ortsumgehung Eimbeckhausen von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt worden. Die Bundesstraße war mehr als drei Stunden in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde über die Kreisstraße 73 umgeleitet. Die ersten Ermittlungen scheinen den Lkw-Fahrer von jeglicher Schuld freizusprechen. Der 47-Jährige befuhr die Bundesstraße 442 von Bad Münder in Richtung Lauenau. An einer ampelgeregelten Kreuzung am Ende der Ortsumgehung Eimbeckhausen wollte der Fahrer aus dem Landkreis Magdeburg mit dem Sattelzug geradeaus der Bundesstraße folgen. Seine Beteuerung, er sei in einer für ihn anhaltenden Grünlichtphase in den Kreuzungsbereich hineingefahren, sei von mehreren Zeugen bestätigt worden, so Eckard Wiegand-Behmann, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes in Bad Münder. Demnach habe der Radfahrer auf der Kreisstraße 73 von Eimbeckhausen kommend die Bundesstraße in Richtung Beber überqueren wollen – und das, ohne auf den Verkehr oder die Ampelanlage zu achten, die für ihn wohl demnach Rot gezeigt haben muss.

veröffentlicht am 21.04.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:19 Uhr

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Autor:

Mira Colic
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Trotz einer Vollbremsung konnte der 47-jährige Lkw-Fahrer den Zusammenstoß mit dem Radfahrer nicht mehr verhindern. Durch den Aufprall mit dem 40 Tonnen schweren Sattelzug wurde der Radfahrer mehrere Meter weit über den Kreuzungsbereich der Bundesstraße 442 und der Kreisstraße 73 geschleudert.

Ein vor den Rettungsdiensten eintreffender Polizeibeamter des Polizeikommissariat Bad Münder begann sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Die alarmierte Notärztin konnte jedoch nur noch den Tod des Radfahrers feststellen. Bis Redaktionsschluss war die Identität des tödlich verunglückten Radfahrers noch unbekannt. „Er hatte keine Papiere bei sich und uns liegt keine Vermisstenmeldung vor“, so Wiegand-Behmann. Für den unter Schock stehenden Sattelzugfahrer wurde ein Notfallseelsorger angefordert.

Der elektronische Fahrtenschreiber des Lkw, der unter anderem die Geschwindigkeit speichert, soll routinemäßig ausgewertet werden. Am Unfallort erfolgte eine umfangreiche Spurendokumentation, zu der auch das Phidias-Verfahren eingesetzt wurde, bei dem die Unfallstelle photogrammetrisch vermessen wird.



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