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Programm startet im September – in neuen Räumen in der ehemaligen Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule

Neustart für die Kunstwerkstatt

Bad Münder. Nachdem sie im vergangenen Jahr auf ein Programmheft verzichtet haben – ohne eigene Räume gab es auch nur ein eingeschränktes Angebot – freuen sich die Dozentinnen Silke Behnke und Cornelia León-Villagrá jetzt umso mehr, die neuen Veranstaltungen der Kunstwerkstatt Bad Münder in gedruckter Form vorzeigen zu können. Auch inhaltlich wird es ums Drucken gehen.

veröffentlicht am 30.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

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Autor:

Mira Colic
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Mit der neuen „Heimat“ in der HWK, die hoffentlich bis September bezugsfertig ist, kann die Einrichtung „neu durchstarten“, wie Behnke erleichtert erklärt. Lange Zeit war es nicht sicher, wie es mit der Schule weitergeht, nachdem der Verein Ende 2013 seine Räume am Kirchhof gekündigt hatte. Das Geld reichte nicht mehr für die Miete. Mit „mobilen“ Kursen und vielen Angeboten für Kinder in den Ferien schafften es die Dozentinnen dennoch, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Und mit neuem Schwung ging es jetzt an die Konzeption des Programms.

Denn auch hier hat es Veränderungen gegeben. So gibt es weniger Kurse im Block, die zu einem festen Termin stattfinden, und dafür mehr „Werkstätten“, die individuell gebucht werden können. „Wir folgen damit dem Zeitgeist“, sagt León-Villagrá. Damit wolle man alle erreichen, die zwar Interesse an einem der Kurse haben, zeitlich aber stark eingespannt sind. Auch für den Kollegenkreis oder für Geburtstage (nicht nur für Kinder) seien diese Angebote konzipiert, ergänzt Behnke. Zur Auswahl stehen vier Kurse, darunter „Drucken auf schönen Karten“ und „T-Shirt-Druck“. Und da ist es wieder, das Drucken, das sich wie ein roter Faden durch das Programm zieht – und das kommt nicht von ungefähr. Schließlich hat León-Villagrá mit ihrer Wanderausstellung „Ordentlich Druck machen“ großen Erfolg gehabt. Und so soll es auch weitergehen. Neben dem gleichnamigen Kurs (5. November bis 3. Dezember) soll es speziell für Kinder von fünf bis zehn Jahren eine Projektwerkstatt geben. Mit der Awo hat man dies vor Kurzem erstmals probiert, auch für Kindergärten sei dies vorstellbar.

Ein neues Angebot ist ein Grundkurs für kreatives Arbeiten mit Pappmaché sowie ein Workshop für Jugendliche zum Thema „Fotografieren mit dem Smartphone“. Dozentin ist die Studentin Ronja Rak, die früher selbst Kunstschülerin war. „In unserem Alter trauen wir uns an dieses Angebot nicht mehr ran“, sagt Behnke lachend. Für Kinder wird im Programm 2015 zwar weniger angeboten, „aber das ist einfach dem Umstand geschuldet, dass wir mit allen münderschen Grundschulen bei der Nachmittagsbetreuung kooperieren“, so Behnke. Das Kinderatelier und die Weihnachtswerkstatt fehlen jedoch nicht.

Und natürlich wird es auch die jährliche Mitgliederausstellung geben, allerdings nicht mehr im Kornhus, sondern im Foyer des Martin-Schmidt-Konzertsaals. Dort werden ab dem 13. November (19 Uhr) Werke unter dem Thema „Ansichtssache“ gezeigt. Ein Angebot für Mitglieder ist die kostenlose Ateliernutzung – entweder alleine oder zum gemeinsamen Arbeiten für die Ausstellung. Und León-Villagrá hofft auf Resonanz für ihr „interkulturelles Atelier“. Jeden ersten Sonnabend im Monat soll dort gemeinsam gemalt und gestaltet werden. Und dabei sollen sich Flüchtlinge und Einheimische näherkommen.

Im Internet ist das Programm auf der Seite wwww-kunstwerkstatt-bad-münder.de zu finden. Anmeldungen: schriftlich an die Kunstwerkstatt, Silke Behnke, Zum Süntel 19, 31848 Bad Münder, oder per E-Mail an info@kunstwerkstatt-bad-münder.de. Nähere Infos unter 05042/75258.

Silke Behnke (li.) und Cornelia León-Villagrá können es kaum erwarten, ihr Schild „Kunstwerkstatt“ am Eingang zu ihrem neuen Raum in der ehemaligen HWK anzubringen. col



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