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Volksbank will Areal für 20 bis 24 Einfamilienhäuser am Melkerweg entwickeln

Neubaugebiet im Südfeld

Bad Münder. Die Volksbank Bad Münder will in Innenstadtnähe ein neues Baugebiet entwickeln. 20 bis 24 Häuser sollen auf dem rund 18 000 Quadratmeter großen Areal entstehen. Die Politik soll Anfang Dezember mit einem Grundsatzbeschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes „Nördliches Südfeld“ die Weichen für das Vorhaben stellen.

veröffentlicht am 25.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 17.01.2017 um 16:04 Uhr

Jens

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Wohnen mitten in der Stadt – in einem neu gebauten Einfamilienhaus: Für viele Familien höchst erstrebenswert, denn deutlich schneller als erwartet haben sich für die sieben Grundstücke im Baugebiet „Am Stadtbahnhof“ Interessenten gefunden. „Sechs Grundstücke sind verkauft, für das letzte gibt es eine Reservierung“, erklärt Stefan Markwirth, Vorstand der Volksbank Bad Münder. Erst vor rund einem Jahr hatte die Bank erstmals die Bauplätze öffentlich angeboten – und damit gerechnet, zwei bis drei Jahre für die Vermarktung zu benötigen. Die große Nachfrage ermutigte den Bankvorstand, ein anderes, deutlich größeres Projekt in Angriff zu nehmen. Das Plangebiet „Nördliches Südfeld“ ist im Flächennutzungsplan noch als Gemeindebedarfsfläche ausgewiesen, die Zweckbestimmung lautet „Schule“. Die von der Volksbank zur Bebauung vorgesehene Fläche soll als Allgemeines Wohngebiet entwickelt werden, zum Bau einer Schule werde die Fläche nicht mehr benötigt, heißt es bei der Stadtverwaltung. Bislang wird auf dem Acker am Melkerweg, direkt gegenüber dem Kindergarten gelegen, Getreide angebaut.

„Eine der letzten Flächen in Bad Münder, auf denen noch ein Baugebiet entwickelt werden kann“, sagt Markwirth – gemeinsam mit Vowo-Geschäftsführer Heiko Hobein ist er die im Innenstadtbereich in Frage kommenden Flächen durchgegangen, bevor sich die Volksbank das Areal vertraglich sicherte. Dass der Standort gut für Einfamilienhäuser geeignet ist, davon sind beide überzeugt: Die Nähe zu Kindergarten und KGS, zu den Einkaufsmöglichkeiten am Rohmelcenter und zur Innenstadt spreche für sich. „Das Umfeld passt.“

Markwirth zählt es zu den Aufgaben der münderschen Bank, direkt vor Ort die Entwicklung voranzubringen. Optimistisch stimmen ihn auch die Rahmenbedingungen für Bauwillige: Die aktuelle Zinslage, die Beschäftigungssituation und auch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sprächen für sich.

Mit dem Baugebiet könnte auch eine weitere für die Stadt positive Entwicklung verbunden sein: Bei der Entwicklung des Baugebietes „Langer Zaun“, aber auch des Gebietes „Am Stadtbahnhof“ hätten sich auch Interessierte von außerhalb gemeldet – und dann in Bad Münder gebaut. „Die Quote für den Neuzuzug dürfte so etwa bei 30 Prozent liegen“, erklärt Markwirth.

Stimmt die Politik der Aufstellung des Bebauungsplanes zu (Beraten wird am Donnerstag, 27. November im Planungsausschuss, entschieden am 4. Dezember im Verwaltungsausschuss), wird die Stadt mit der Volksbank über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Übernahme der Planungskosten verhandeln. Nach Abschluss eines städtebaulichen Vertrages kann dann das Bauleitverfahren eingeleitet werden. Bank-Vorstand Markwirth geht davon aus, dass Ende nächsten Jahres erste Verträge unterschrieben werden können. Die Signale aus der Politik seien bislang durch die Bank positiv.



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