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Wie sich Eltern, Politik, Polizei und Verwaltung um die Sicherheit an der neuen Grundschule bemühen

Mit sechs Jahren schon alleine den Schulweg schaffen

Bad Münder. Nachdem die Entscheidung für den Umzug der Grundschule Bad Münder gefällt war, galt es, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu zählt auch ein sicherer Schulweg. Wie dieser aussieht, davon haben sich jetzt auf Einladung des SPD-Ortsvereins Bad Münder Interessierte an der Wallstraße selbst ein Bild machen können. Schulelternratsvorsitzender Christian Korten machte dabei aber auch deutlich, dass man nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet sein könne.

veröffentlicht am 20.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:28 Uhr

Autor:

Mira Colic
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Mit Unterstützung von Polizeikommissariatsleiter Manfred Homann und Bürgermeister Hartmut Büttner stellte Rektor Christoph Schieb die bisherigen Pläne vor. Der Begleitausschuss des Umzugs, dem der Schulelternrat, der Schülerrat sowie das Kollegium angehören, habe dazu drei Wünsche geäußert. Diese seien im Frühjahr bei einem Ortstermin mit Vertretern des Landkreises, der Öffis, der Polizei und der Eltern geklärt worden.

Der erste Wunsch beschäftigt sich mit der Bushaltestellensituation – wichtig für die Kinder, die aus Nettelrede-Luttringhausen kommen. Morgens werden die Schüler an der Bahnhofstraße aussteigen und den Laurentiusweg hinuntergehen. Für den Rückweg wird im Laurentiusweg eine neue Bushaltestelle installiert (wir berichteten). Die aufgrund der Ganztagsbeschulung neuen Schulschlusszeiten seien bei den Öffis bekannt „und dementsprechend sollen bis 16 Uhr Busse vorgehalten werden“, so Schieb. Zu Beginn des Schuljahrs ist gemeinsam mit den Öffis ein Busfahrtraining geplant.

Die Querung der Wallstraße – der zweite Aspekt – klappe seit Jahren problemlos. Bei der Besichtigung sei man ebenfalls zu dem Ergebnis gelangt, dass die momentane Situation die sicherste sei. Eine Ampel sei aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens nicht zu realisieren, ein Zebrastreifen suggeriere den Kindern eine falsche Sicherheit.

Allerdings soll die Wallstraße eine Rechts-vor-Links-Regelung bekommen. Damit einher geht die Hoffnung, dass Fahrer mehr auf die bereits bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung (Tempo 30) achten.

Mittelfristig soll in Höhe des Vorfahrtsschildes ein Schwenk gesetzt werden, sodass zwei Wagen nicht mehr aneinander vorbei fahren können und die Kinder zwischen den Bäumen besser zu sehen sind. Automatisch verkürze sich damit auch der Weg auf die andere Straßenseite. Schieb appelliert jedoch auch an die Eltern, den Schulweg mit ihren Kindern zu üben. Diese seien im Alter von sechs Jahren meist in der Lage, diesen alleine zu bewältigen.

Und auch Homann richtet eine Bitte an die Eltern: „Seid Vorbilder, parkt nicht im Halteverbot, wenn ihr eure Kinder morgens zur Schule bringt.“ Darin sah nämlich Ortsvereinsmitglied Siegfried Schönefeld einen Knackpunkt. Morgens werde viel Betrieb vor der Schule herrschen, das Überqueren der Straße könne sich dadurch gefährlicher gestalten. Homann versicherte, man werde gerade in der Startphase die Schule im Fokus haben und Büttner versprach, wenn nötig, nachzubessern.



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