weather-image
25°
Hachmühlerin Daniela Weibler setzt sich bei der Sendung „Das große Backen“ Runde um Runde durch

Mit Brezeln und Linzer Torte ins Halbfinale

Hachmühlen. Sie hat es – trotz geprellten großen Zehs – ins Halbfinale der Sendung „Das große Backen“ geschafft: Daniela Weibler aus Hachmühlen. Die Erzieherin hat sich in den vergangenen sechs Folgen bereits gegen fünf Kontrahenten durchsetzen können. Zu viert stehen sie jetzt im Halbfinale, das am Sonntag, 1. November, zu sehen sein wird.

veröffentlicht am 27.10.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:24 Uhr

270_008_7787525_lkbm_Das_grosse_BackenCBP_6533.jpg

Autor:

Mira Colic
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Alle vereint dasselbe Ziel: „Deutschlands bester Hobbybäcker 2015“ zu werden. Als Gewinn winken 10 000 Euro – und ein eigenes Backbuch. „Ein absoluter Traum“, sagt Weibler. Um diesen wahr werden zu lassen, haben die Kandidaten in den vergangenen Wochen gebacken, was das Zeug hält. Großes Lob erhielt die 30-Jährige für ihre Tarte Tatin – ein Apfelkuchen-Klassiker der französischen Backwelt nach dem Rezept von Jury-Mitglied Betty Schliephake-Burchardt. Kopfgestürzt, erst Karamell, dann die Äpfel und der Mürbeteig. „Fingerspitzengefühl ist dabei gefragt“, sagt Patissier Christian Hümbs – und das hat die Hachmühlerin bewiesen. „Perfekt vom Geschmack und vom Äußeren“, urteilt Jurorin Schliephake-Burchardt.

Ein mindestens 25 Zentimeter hoher Turm aus Schokolade sollte in der nächsten Runde entstehen. Danielas „Schokolade küsst Orange“ kommt bei der Jury wieder gut an: „Die Kombination aus Schokolade und Orange ist toll.“

In der Sendung am vergangenen Sonntag mussten sich die Hobbybäcker an Laugenbrezeln – dem „Wahrzeichen der Bäckerzunft“ versuchen. Wichtig sind: eine sauber gearbeitete Form, eine gleichmäßige Braunfärbung sowie eine knusprige Hülle und ein lockerer Kern. Die 30-jährige Weibler humpelte sich durch die Show. Die neue Woche startete für sie „bisschen bescheiden“, weil sie sich am Fuß verletzt hatte, „aber ich zieh das trotzdem durch“, zeigte sich die Erzieherin kämpferisch. Sie liebe Laugengebäck, habe es jedoch noch nie selbst hergestellt.

Einen Tick zu hell sowie leichte Risse im Teig, waren sich die Juroren einig. Aber: geschmacklich optimal. Und damit schrammte Weibler haarscharf am ersten Platz bei dieser technischen Prüfung vorbei. Bei der nächsten Aufgabe ging es darum, einen Klassiker neu zu interpretieren. Bei dieser Prüfung hat die Hachmühlerin auf Familientradition gesetzt. „Inspiriert durch das Rezept meiner Oma, mache ich Linzer Törtchen in Mini-Tartelettes-Formen.“ Auch wenn es leichte Kritik gibt, weil eine Neuinterpretation nicht geglückt sei, hat sie die Jury mit ihren Kreationen dennoch überzeugen können. Ob sie auch den Schritt ins Finale schafft, ist am Sonntag um 17.55 Uhr auf Sat.1 zu sehen.

Erzieherin Daniela Weibler aus Hachmühlen hat sich ins Halbfinale gebacken.Sat.1/

Claudius Pflug

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Kommentare