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Metalltafel soll bis zu 20 000 Euro kosten

Lösung fürs Ehrenmal gesucht

EIMBECKHAUSEN. Das Gebiet zwischen Eimbeckhausen und Nienstedt beschäftigt den Ortsrat Eimbeckhausen weiter intensiv – in der jüngsten Sitzung allerdings nicht mit der Motorradlärm-Problematik am Ortsausgang, sondern mit dem Ehrenmal einige Meter weiter.

veröffentlicht am 12.05.2017 um 18:43 Uhr

Für viele Eimbeckhäuser ein besonderer Ort: das Ehrenmal. Im vergangenen November wurde es von Metalldieben zerstört. Foto: Mensing

Autor

Gert Mensing Reporter
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EIMBECKHAUSEN. Am Ehrenmal hatten im November letzten Jahres Metalldiebe einen erheblichen Schaden verursacht (wir berichteten), das Objekt zerstört, indem sie die Metalltafeln mit den Namen der heimischen Opfer der Weltkriege aus ihren Verankerungen im Stein schnitten und entwendeten.

Ortsbürgermeister Bernd Schöbel (SPD) und die anderen Ortsratsmitglieder hörten erst erfreuliche Mitteilungen der Stadtverwaltung zum Gebiet – trotz umfangreicher Fällarbeiten am Ehrenmal seien keine zusätzlichen Neupflanzungen notwendig.

Schöbel hatte aber auch ein Thema, das bislang nicht gelöst ist: die Erneuerung der Inschriften am Ehrenmal. Ein Kostenvoranschlag zur Wiederherrichtung in der bekannten Form bestätigte die schlimmsten Befürchtungen der Eimbeckhäuser: „10 000 bis 20 000 Euro würde je nach Ausführung die Wiederherstellung kosten“, erklärte der Ortsbürgermeister. Summen, die weder von der Stadt noch vom Ort aufzubringen seien – vermutlich auch nicht durch die Unterstützung durch Sammlungen, befürchtet Schöbel.

Ortsrat Auf der Suche nach
günstigeren Varianten


Da die Staatsanwaltschaft inzwischen die Ermittlungen eingestellt habe, sei nicht damit zu rechnen, dass Ansprüche an einen Täter geltend gemacht werden können.

Der Ortsbürgermeister hat aber bereits Kontakte zu anderen Gemeinden aufgenommen, die auch von Metalldieben heimgesucht wurden und sich in vergleichbaren Situationen befanden. Ortsratsmitglied Michael Grote (CDU) stimmte zu, er hatte ähnliche Informationen: „Rund 400 Euro haben die bezahlt, um die Inschriften mit einer Folie auf eine Metallplatte anzubringen“. Einstimmig unterstützte der Ortsrat den Vorschlag, Angebote einzuholen und dann gemeinsam das für den Ort geeignete Verfahren auszuwählen.

Einigkeit bewiesen die Ortsratsmitglieder auch in einem anderen Punkte: Sie stellten sich geschlossen hinter eine Idee der Grundschule. Dort soll eine Grünfläche am Schulgelände zum Lernort werden. Dazu findet am 29. Mai eine Info-Veranstaltung statt, bei der sich die Politik einen Überblick über die bislang entwickelten Pläne verschaffen will. Außerdem plant die Schule die Einrichtung eines Fahrradparcours, dessen Finanzierung allerdings noch offen ist.

Zur Information der Eimbeckhäuser soll außerdem am Edeka-Markt ein weiterer Aushangkasten installiert werden, in dem künftig auch amtliche Mitteilungen zu finden sein werden.



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