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Gesellschaft überweist 190 000 Euro – und erfüllt damit die zentrale Vertragsbedingung

Kurhotel-Verkauf abgeschlossen

BAD MÜNDER. Die Stadt hat einen Zahlungseingang verbucht. Alltagsgeschäft für die Kämmerei, und doch eine Buchung, die tatsächlich eine Zäsur bedeutet: Mit ihr geht ein prominent am Kurpark gelegenes Grundstück in den Besitz der neuen Eigentümer über. Das ehemalige Kurhotel ist verkauft.

veröffentlicht am 20.04.2018 um 06:00 Uhr

Jens

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Nach der Beurkundung der Verträge mit dem Käufer, der neu gegründeten Firma Samaria One, stand die Zahlung des Kaufpreises in Höhe von 190 000 Euro noch aus – mit der Überweisung ist ein zentraler Punkt erfüllt. Gestern Abend informierte Bürgermeister Hartmut Büttner den Verwaltungsausschuss über die aktuelle Entwicklung, mit der sich die Stadt von dem 1897 gebauten Haus trennt. Das Gebäude wird nach 30 Jahren Leerstand als abgängig eingestuft, die Stadt hatte in den Vorgesprächen zum Verkauf keinen Zweifel daran gelassen, dass im Kaufpreis primär die Lage des Grundstücks widerspiegelt – ebenso der Umstand, dass der Käufer für den Abriss der Altgebäude und einen Neubau auf dem Grundstück, das in unmittelbarer Nähe von Heilquellen liegt, mit erheblichem Mehraufwand rechnen muss. Eine gutachterliche Begleitung der Arbeiten durch einen Hydrogeologen und detaillierte Bodenuntersuchungen werden von der Stadt „dringend empfohlen“. Ostersodquelle und Eisenquelle liegen auf einem Grundstück, das zwar im Besitz der Stadt verbleibt, aber von dem verkauften Areal umgeben ist.

Bürgermeister begrüßt
privates Engagement

Die bedeutsame Lage des Objektes ist es aber auch, die dem Bürgermeister Grund zum Optimismus gibt: Er verweist auf die Pläne der Stadt, am Rande des Kurparks eine Entwicklung anzuschieben. Dabei sei es unerlässlich, auch privates Engagement mit einzubeziehen, private Investoren zu gewinnen. Die Pläne der Samaria One zielen genau in diese Richtung. „Wir haben uns jetzt seit einem Jahr gemeinsam damit befasst, die Vertreter der Gesellschaft haben sich als sehr angenehme Gesprächspartner erwiesen“, erklärt Büttner. Wenn er das Bild der „Trägheit“ benutzt, will er es positiv verstanden wissen: Je größer die Masse ist – und um im Bild zu bleiben: das Projekt Kurhotel hat eine beträchtliche Masse – umso mehr Kraft braucht es, sie aus einer Ruheposition in Bewegung zu versetzen. Die Hoffnung dahinter: Ist die Masse erst einmal in Bewegung, ist sie nur noch schwer zu bremsen. Damit erinnert Büttner auch ein anderes Motto: „Bad Münder bewegt sich“.



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