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Grundstein für das Technologiezentrum

Hytera Mobilfunk will rund 6 Millionen Euro in die Standorterweiterung investieren

veröffentlicht am 21.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 17.01.2017 um 16:04 Uhr

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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Eimbeckhausen. 8,88 Euro in Münzen. Was Matthias Klausing gestern neben Bauplänen und einer Ausgabe einer aktuellen Tageszeitung in die Zeitkapsel klimpern ließ, zauberte den Mitarbeitern von Hytera Mobilfunk ein Lächeln aufs Gesicht – den anderen Gästen der Grundsteinlegung für das neue Technologiezentrum und Casino der Mobilfunkexperten musste er es erläutern: 8,88 Euro, weil die Acht im chinesischen Kulturkreis als Glückszahl gilt. „Gleichzeitig unser Opfer an die Hausgeister“, schmunzelte Geschäftsführer Klausing. Seit Anfang 2012 gehören die Eimbeckhäuser zum chinesischen Hytera-Konzern.

Zur Grundsteinlegung waren nicht nur Mitarbeiter und Bauschaffende geladen, auch Vertreter von Stadt und Landkreis und benachbarten Unternehmen nahmen an der Feier teil. Der Wirtschaftsförderer des Landkreises Andreas Manz gratulierte ebenso wie Bürgermeister Hartmut Büttner: „Grundsteinlegung für ein Technologiezentrum in Eimbeckhausen – das ist alles andere als selbstverständlich, das ist nicht alltäglich. Das ist ihr Verdienst: der Geschäftsleitung der Unternehmung Hytera und der Mitarbeiter. Und es ist Ausdruck der guten Zusammenarbeit auf allen Ebenen, im Land Niedersachsen und auf kommunaler Ebene.“

Klausing hatte zuvor auf fast drei Jahre kontinuierlichen Wachstums hingewiesen, bei den Umsätzen ebenso wie bei der Mitarbeiterzahl. „Aktuell befinden wir uns noch in der Aufbauphase und investieren in unser Geschäft. Wir haben uns neu aufgestellt, unser Schlüsselprodukt neu entwickelt – und können so das modernste und leistungsfähigste Produkt im Wettbewerb bieten.“ Allerdings sei die Kapazität des Standortes an die Grenzen gestoßen, daher die Entscheidung getroffen worden, in einen Neubau zu investieren. „Das ist nicht nur gut für uns als Firma und unsere Mitarbeiter, sondern auch für Bad Münder und das Weserbergland“, erklärte Klausing. Er verwies aber auch auf die Überzeugungsarbeit, die notwendig gewesen war, der chinesische Großstädte gewöhnten Konzernleitung die Vorteile des Standortes Eimbeckhausen näher zu bringen. Sein Dank an Chen Qingzhou wurde vom Beifall der Mitarbeiter begleitet.

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  • Der Plan: So soll das fertige Technologiezentrum einmal aussehen. pr
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  • Matthias Klausing mauert unter fachlicher Aufsicht von Polier Alfred Kusch und Architekt Joachim Riemer (re.) die Zeitkapsel ein.

Klausing kündigte an, dass Hytera weitere Arbeitsplätze schaffen werde. In elf Monaten soll der Neubau für das Technologiezentrum und das Casion fertig sein, mit rund sechs Millionen Euro Baukosten rechnet Hytera. Von dem Neubau profitiere, so Klasusing, auch die Region: Der größte Teil der Aufträge sei an heimische Unternehmen und Betriebe vergeben worden.

Die Zeitkapsel wird gefüllt: Matthias Klausing wird von Architekt Gerrit Niemeier und Hytera-Mitarbeiterin Simone Lafeld unterstützt.jhr



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