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Straßenbeleuchtung: neuer Vertrag, alter Partner

Grünes Licht für E.on Avacon

Bad Münder. In puncto Straßenbeleuchtung setzt die Kurstadt auf den bewährten Partner: Am Donnerstagabend sprachen sich die Mitglieder des Rats für einen neuen Vertrag mit E.on Avacon aus. Einstimmig folgte das höchste politische Gremium der Stadt dem Vorschlag von Thomas Konior (parteilos).

veröffentlicht am 14.06.2013 um 20:03 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Die Neuvergabe war nötig geworden, weil der 1992/93 geschlossene Kontrakt mit der Hastra – sie ist zwischenzeitlich in der E.on Avacon aufgegangen – in diesem Jahr ausläuft. Vorausgegangen war der gestrigen Abstimmung eine EU-weite Ausschreibung des Auftrags. Bewertet wurden die Faktoren Vergütung, Organisation und Technik. Aus der Sicht der Planer gab am Ende E.on Avacon die beste Offerte ab. „Es ist das geeignetste Angebot für die Stadt“, hieß es in der Beschlussvorlage.

Der neue Vertrag mit dem Energieversorger mit Sitz in Helmstedt läuft über 20 Jahre. Er tritt bereits mit Beginn des kommenden Monats in Kraft. Dem Papier zufolge kümmert sich der künftige Vertragspartner „um den kompletten Betrieb, die Instandhaltung und die Erneuerung der Beleuchtungsanlagen“. Mit Beginn des kommenden Jahres soll E.on Avacon zudem den Strom für die städtischen Laternen liefern. Weiterhin muss der Versorgungskonzern in den ersten sechs Monaten der Vertragslaufzeit ein Beleuchtungskonzept zur Steigerung der Energieeffizienz vorlegen.

Dabei geht es vor allem um Alternativen für die energieintensiven Quecksilberlampen, die derzeit in vielen der knapp 3000 münderschen Laternen verwendet werden. Ab dem Jahr 2015 dürfen diese Leuchtmittel – in ihrer jetzigen Form – nicht mehr gehandelt werden.

Ziel des Konzepts sei es, den Energiebedarf zu senken und damit Kosten zu sparen, so Konior in der Vorlage. „Der Energiebedarf kann um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Bei der städtischen Anlage, die knapp 3000 Lichtpunkte, 60 Schaltstellen sowie die komplette Verkabelung umfasst, kann der CO²-Ausstoß um nahezu 400 Tonnen jährlich gesenkt werden.

So könnten die Quecksilberleuchten zum Beispiel gegen energiesparende Leuchtdioden, die sogenannten LED, ausgetauscht werden. Bereits im vergangenen November forderte Ratsherr Helmuth Mönkeberg (proBürger): „LED-Technik muss bei der Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Bad Münder eine große Rolle spielen.“ch



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