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US-Geländewagen prallt gegen Auto und Rettungsfahrzeug / Vier Verletzte / Straße für anderthalb Stunden gesperrt

Großalarm nach Glätte-Karambolage auf der B 442

Nettelrede (ube). Nach einer folgenschweren Karambolage auf der Bundesstraße 442 bei Nettelrede, bei der vier Menschen teils erheblich verletzt wurden, hat die Regionalleitstelle „Weserbergland“ in Hameln am späten Montagabend Großalarm ausgelöst. Notarzt-Einsatzfahrzeuge aus Bad Münder und Hameln und fünf Rettungswagen aus drei Landkreisen rückten an. Die Straße wurde anderthalb Stunden gesperrt.

veröffentlicht am 02.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Nach Angaben von Polizeioberkommissar Heinz Jürgen Klapper, der den Fall bearbeitet, war um 22.05 Uhr ein großer Geländewagen vom Typ Hummer auf der spiegelglatten B 442 von Eimbeckhausen in Richtung Hachmühlen unterwegs. In Höhe von Nettelrede sei das Fahrzeug, das von einer 20-jährigen Hamelnerin gesteuert wurde, ausgangs einer Rechtskurve auf der vereisten Fahrbahn ins Schleudern geraten. Die Ermittler vermuten, dass die Geschwindigkeit des Wagens für die Wetterverhältnisse „unangepasst“ war. Der mit einem Ehepaar (20, 28) besetzte Hummer rutschte auf die Gegenfahrbahn. Das Auto drehte sich mehrfach um die eigene Achse, stieß zunächst frontal mit einem Opel Zafira, in dem eine dreiköpfige Familie (42, 51, 13) aus Eimbeckhausen saß, zusammen. Der Geländewagen drehte sich abermals und prallte mit seiner rechten Fahrzeugseite gegen die linke des Opel. Immer noch war der Hummer außer Kontrolle. Er drehte sich erneut und fuhr gegen die Seite eines Rettungswagens des Roten Kreuzes aus Rinteln, der wie der Opel in Richtung Eimbeckhausen gefahren war.

Rettungskräfte aus nah und fern kümmerten sich um die Unfallopfer. Die drei Insassen aus dem Opel Zafira hätten schwere Verletzungen erlitten, die Fahrerin des Geländewagens sei mit Prellungen und einem Schock davongekommen, sagte Ermittler Klapper. Die beiden Sanitäter (20, 28) aus Rodenberg blieben unverletzt.

Die B 442 sei dermaßen glatt gewesen, dass sich die Retter kaum auf den Beinen halten konnten, berichtete ein Zeuge. Die Familie wurde mit Notarztwagen ins Kreiskrankenhaus an der Weser gebracht.

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Die Bundesstraße, die auch zur Autobahn 2 führt, wurde bis 23.32 Uhr gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft seien die Fahrzeuge zunächst sichergestellt worden, teilte das Polizeikommissariat mit. Eine technische Untersuchung der Wracks habe die Behörde gestern aber nicht veranlasst, sagte Klapper. Schaden: 21 000 Euro.



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