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Barbara Otte-Kinast aus Beber wird das Agrarministerium in der rot-schwarzen Landesregierung leiten

Glückwunsch, Frau Ministerin!

BEBER/HANNOVER. Gestern, 11.19 Uhr: Gerade hat Bernd Althusmann, künftig Wirtschaftsminister, das Mikro von Stephan Weil, weiterhin Ministerpräsident, übernommen. Sein Statement zum Abschluss der Koalitionsverhandlungen für eine Regierungsbildung abgegeben. Dann fällt der Name, auf den viele Münderaner mit Spannung gewartet haben:

veröffentlicht am 17.11.2017 um 06:00 Uhr

Die Koalitionäre haben sich auf Barbara Otte-Kinast als Landwirtschaftsministerin verständigt.
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite
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BEBER/HANNOVER. Barbara Otte-Kinast, künftig Landwirtschaftsministerin. Sie wird dem Kabinett angehören, gibt der CDU-Landeschef bekannt.

Damit wird für die Milchbäuerin aus Beber und Vorsitzende der Landfrauen in Niedersachsen tatsächlich Realität, woran sie Anfang August nicht einmal im Traum gedacht hatte: Sie wird das Landwirtschaftsministerium im Agrarland Nummer eins in Deutschland leiten.

Die Mitteilung, dass die Koalitionsgespräche in Hannover tatsächlich in ihrem Sinne verlaufen sind, erreichte sie gestern erst unmittelbar vor der öffentlichen Bekanntgabe. Sie verfolgte die entsprechende Pressekonferenz daheim in Beber im Livestream, gemeinsam mit ihrem Mann Jürgen. Ein kurzer Moment der gemeinsamen Besinnung, dann stand das Telefon nicht mehr still. „So viele Anrufe aus allen Teilen Niedersachsens, so viele E-Mails und Whatsapp-Nachrichten – das ist Wahnsinn“, sagte sie. Glückwünsche seien aber noch nicht angebracht, zunächst müssten noch die Parteitage von CDU und SPD die Koalitionsvereinbarung absegnen. Das soll am Sonnabend und am Montag passieren – am kommenden Mittwoch könnte dann das Kabinett vereidigt werden. Noch etwas Zeit für Otte-Kinast, sich an den neuen Titel zu gewöhnen. Gestern sagte sie: „Ich kann‘s noch immer nicht fassen. So richtig glaube ich es auch noch nicht. Aber jetzt geht es los.“ Sie freue sich auf die Arbeit.

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In Bad Münder wurde die Nachricht von der Benennung Otte-Kinasts gestern mit großer Begeisterung aufgenommen. „Herzlichen Glückwunsch. Eine tolle Frau. Ich gönne es ihr von Herzen. Sie ist kompetent, sachlich, den Dingen zugewandt“, erklärte der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Uwe-Peter Keil. Er freut sich auch darüber, dass Bad Münder nun neben einer Landtagsabgeordneten auch einen guten Draht ins Kabinett habe.

Bürgermeister Hartmut Büttner erklärte, dass er sich über die Benennung persönlich freue. „Sie genießt hohes Ansehen, ihr Engagement im Kreistag und an der Spitze der Landfrauen wird honoriert.“ Der Bürgermeister stellt aber auch „einen gewissen Stolz“ in seiner Stadt fest – eine Münderanerin bekleidet ein Ministeramt. Büttner sieht aber auch die Erwartungen, die gerade das Agrarministerium betreffen – ihre Aufgabe werde keine leichte Aufgabe. „Ich wünsche ihr viel Glück, viel Kraft.“

Petra Joumaah war verantwortlich für den Jubelschrei, der um 11.19 Uhr an der Angerstraße zu hören war. Dass die CDU-Abgeordnete voll des Lobes über die neue Ministerin ist, überrascht kaum, dass selbst für Mitglieder der Fachgruppen die Kabinettszusammensetzung geheim blieb, schon. Joumaah zeigte sich mehr als nur erleichtert: „Ich bin absolut begeistert. Sie kann es. Sie wird es machen.“ Aber die heimische Landtagsabgeordnete hat auch Bad Münder und den Landkreis im Blick: „Es wird einen Schubs für die Region geben, eine Ministerin hier zu haben.“



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